Seite - 462 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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schaft, Industrie, i.'a»dwirthschaft :e. irgend von Iineresse sein
tonnten, <u erhalten, zu sammeln und zweckmäßig ^u bemühen,
bildet einen Hauplgegenstand seiner Vemülnmgen. — Zur Ver-
wirklichung dieser Zwecke bildet jedoch jede der drei Proviiue»
einen eigenen Landesverein, durch den alles dasjenige in 'Aus-
führung gcl?racht wird, was die Statuten in dieser Einsicht
heischen, und deren jeder sein leitendes Proviinial - Organ
(Provin,ial-Vcreins-T>irection) in der Hauptstadt seines Lan»
des liat. — Niese drei Provinzial-Vereine einigen sich im diri-
girenden Central - Ausschüsse des ganzen Vereins, der jederzeit
seinen Sitz am st. st. Ioanneum in Grätz hat, und dem die
Oberleitung des ganzen Vereins, die Herausgabe der 'Abhand-
lungen desselben in ;wangslosen Heften, die Geldgebayrung,
Führung des MatrikelS u. dgl. m. zusteht.
Die Mitglieder des Vereins sind theils ordentliche, theilö
Ehreiunitglieder. Jedes ordentliche Äütglied leistet, ohne Ve-
schränlling der^rosünuth, einen äußerst mäßigen Jahresbeitrag,
wofür jene Glieder, die mehr als den fncu 'Zeitrag befahlen,
die Vlbhandlungen des Vereins unentgeldlich erhalten. Für die
gedruckten Ausarbeitungen bezahlt der Verein billige Honorare;
den Verschleiß der Hefte besorgt der Central-Ausschuß u. s. w.
^— Zur Entgcgennalnne des Totalberichtes wird >.'om (5entral-
Ausschllssc jährlich eine (Generalversammlung »on Niitgliedern
und Tcputirten aus dein Gesammtvercinc veranstaltet. — Im
Falle der Auflösung des Vereins geht das gesammte Eigen-
thum seiner Sammlungen, Vüchcr :c. in Steiermark an das
ständische Ioanneum, in Kärnten und Krain an die Haupt-
städte Klagensurt und ^aibach mit der Verbindlichkeit über,
diese Sammlungen zu ewigen Zeiten ausnibcwahrcn und den
vaterländischen Geschichtsfreunden die Aenützung derselben zu
gestalten.
e) Acticn-Vcrcin zur Vclcbung der Scidcnzucht in Steiermark.
Nm der Seidenzucht in Steiermark Eingang und Gedei-
hen zu verschaffen und hierdurch dem Lande, vorzüglich in den
mittleren und südlichen Gegenden, eine neue Erwerbsquelle
zu eröffnen, benutzte Herr Prof. Fr. Hlubek, von Sr. tais.
Hoheit dem durchlauchtigsten Ercheno^e Ichann, dcm Grätz
so viele seiner gemeinnutzigsten Anstalten verdankt, aufgemun-
tert, die zweite Drccnniumsseicr der k. k. i!andwirthschafts-
Gesellschast im I. l>>4«, die Grundzüge zur Bildung dieses
Vereins der Gesellschaft vorzulegen. Zu diesem Ende wurden
Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Titel
- Grätz
- Untertitel
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Autor
- Gustav Schreiner
- Verlag
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Ort
- Graz
- Datum
- 1843
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.55 x 20.25 cm
- Seiten
- 638
- Schlagwörter
- Graz, Steiermark, Stadt
- Kategorien
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918