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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 464 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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als eine Kirche von Grätz, deren schon früher an den betreffen- den irrten rühmliche Erwähnung geschehen ist. Als geschickter Malcr, braver Zeichner und geübter Lithograph hat Herr Job. Hcfer allseitige und gereckte Anerkennung gesund!-». Nach dem Provinzial-Schematismus besil'-t Grätz auch 4 Vildl'auer und 4 (Graveure. Als sehr geschickte Ncstauratcurs von Vildern, de- ren sie aber auch mehre selbst geliefert haben, verdienen ge- nannt zu werden die Herren: Ioh. Beyer, Fr. Nager, A. Wei- ßenfeld; als fleißige und geschickte Zeichner sind bekannt: (5. Meringer u. m. A. Auch ein und der andere Tilettant vcrrälh entschiedenes Talent für die Kunst, der aber erst durch die stän- dische Zeichnungs-Acadcmic in ilircr gegenwärtigen vollkomm- ncren Organisation ein höherer Aufschwung zu Theil werden dürfte. Es wird scwcl in dieser Academie, als auch in den meisten Familien des Mittelstandes und des Adels, in denen man ein großes Gewicht auf die Kunst des Zeichnens legt, viel gezeichnet. Nicht chnc einen günstigen Einfluß auf den Geschmack der Gcwerbsleute dürfte auch die Zeichnungsanstalt des Industrievercins bleiben. Im technischen Zeichnen und in der Architeclur-Zeichnung wird aber auch im ständischen Io- anneum und an der k. k. Normal-Hauptschule Unterricht er- thcilt. — So wird auf die Erweckung und Ausbildung von Kunsttalenten auf verschiedenen Wegen hingewirkt. Die Kunstgärtnerei wird von mehren sehr geschickten Gärtnern geübt. Sind gleich die Umgebungen von Grätz an und für sich schon einer der lieblichsten Naturgärten, welche man irgend sehen kann, so fehlt es dieser Stadt und ihren nächsten Umgebungen doch anch nicht an Kunstgärten, deren einige weniger ob ihrer Anlagen, als durch die sorgsame Pfle- ge der Gewächse beachtungswerth sind. Von der Art sind: del k. k. Vurggarten, jener des st. st. Ioanneums (siel'e S. 230), der Garten des Frciherrn v. Mandcll u. m. A. l siehe S. 273 u. 300). Dieser Zweig der Kunst hat durch mehre Ein- richtungen eine erfolgreiche Aufmunterung erhalten. Zu den in dieser Hinsicht einer allgemeinen Aufmerksamkeit würdigen, von Zeit zu Zeit wiederkehrenden, höchst preiswürdigen Ein- richtungen gehören: die jährliche Blumen-Ausstellung, welche mit einer Verthcilung von silbernen Preis-Medaillen verbun- den wird und die öffentliche Ausstellung von Obst- und Ge- müsrgattungen, Knollengewächsen und Weintrauben, deren er- ste« im Frühling, letztere hingegen im Herbste, und zwar jene gewöhnlich im Circus des Armcnvereins am Glacis vor dem
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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