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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Frcnnenstbore, diese hingegen im ständischen großen Saale veranstaltet wird. Unter den Künstlern werden in den ämtlichen Verzeich- nissen oder im Proviinial-Schcmatismus noch aufgeführt: 5 Mechaniker und Maschinisten, worunter sich die Herren ss. Förster und A> Vuschan durch mehre ihrer Maschinen und Arbeiten als tüchtige Künstler bewährt haben; 2 Optiker, nämlich: G. Oehli'chläger und Fr. Nospini, welche gute In- strumente mannigfaltiger Art liefern; 3 Maschinendrechsler; 5 Orgelbauer und Fortepiancmachcr, 3 Glockengießer, unter denen sich besonders Hr. I. Feltl auszeichnet (siehe S. 173 it. 195) und 5 Chemiker und Destillateurs. Zur Förderung der Kunstbildung tragen viel bei: ») Die ständische Zeichnungs-Acadcmie und Bildergallene. Diese höchst gemeinnützige Kunstanstalt ging von sehr unscheinbarem Anfange aus. Ichann Veit Kauper;, anfänglich Lehrer der Zeichentunst an der t. k. Normal-Haupischule in Grätz, dieser tüchtige Künstler gab den Herren Ständen der Steiermark eine schöne Gelegenheit, ihre Großmuth für die künstlerische Bildung zu bewähren. Kauperz erhielt nämlich von ib»en auf fein Ansuchen einen jährlichen Veitrag von 200 Gul- den ;ur Errichtung einer Privat-Zeichenschule. Aus dieser An- stalt, in welcher dürftigen Schülern unentgeldlich, allen an« dern aber nur gegen ein sehr geringes Honorar Unterricht im Zeichnen gegeben wurde, ist nun bald darauf (im I. 1787) insbesondere durch die Thätigkeil des damaligen ständischen Verordneten und nachmaligen Landeshauptmannes, Ferdinand Grafen v. Attems, die ständische Zcichnungs - Acadcmie her- vorgegangen, welche sogleich unter ihrem ersten Tirector 40 Schüler zählte, und in welcher nun über Bewilligung der ständischen Verordneten Stelle sechs dürftige Schüler unenl- geldlich, viele andere aber gegen ein billiges Monat-Honorar täglich 4 Stunden Unterricht genießen. Nachdem auf Veran- lassung Sr. Ercellcn; des dermaligcn Herrn Landeshauptman- nes, Igna-, Grafen u. Anems, im Jahre 1819 das gräflich Wildcnsteinische Palais in der Neugasse aus ständischem Ver- mögen angekauft, und darin eine ständische Vildergallcrie er- richtet worden war, hat auch die Zeichnungs-Academie in die- sem Gebäude ein ungemein passendes und anständiges Lccale erhalten. K 30 ß
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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