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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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zerfallen in meln'ü Classen. Die »ablreickste und der Besitze- rin« theuerste Abtheilung der Gemälde bilden die Familien- bildnisse. In Zahlreichen Situationen und Porträts ist der Stolz der Vourbone, Heinrich IV-, vorbanden; auch ihr Ge- mahl, der Herzog von Verru, und der Graf Lucchcsi-Palli sind in melnfacken Vlbbildungen zu sehen; am häufigsten aber keh- ren die Bildnisse ihrer Kinder, des Herzogs von Bcrdeaur und der Mademoiselle wieder. Auch die Porträts der Herzogin«, in allen Altersperiodcn und Lebensverhältnissen — im reich- sten Schmucke der Feste, deren Zeuge die Tuillerien waren, und in einfachster Hauskleidüng, in den Schlcsigärten von Nosnv, in Chambord und in Paris — sind sehr häufig in den Zimmern und Sälen ihres und des Appartements des Grafen Lucckesi-Palli verthcilt. — Fast aus allen Linien des viclver- zweigtcn Hauses Vourbon, so z. V. aus der spanischen und neapolitanischen Linie, finden sich hier Angedenken und Vild- nisse vor. — Einen reichen Genuß gewährt die zahlreiche Suite von Vildcrn auf Porzellan aus der kunstreichen Fabrik der Sevres, die aus der Zeit ihrer größten Vlüte stammen, und zum Theile Geschenke des Königs oder einzelner Städte :c. sind. — Eine Neihc von Scenen aus dem Vcnd^ekricge, dem Pariser-Volksleben und von Erlebnissen der Henoginn finden sich ebenfalls häufig vor. — Auch an Ansichten französischer Gegenden aus dem Innern des Landes und von der Seeküste fehlt es nicht; am häufigsten kehrt jedoch das Schloß Rosny wieder. — Endlich findet der Kenner auch nicht wenige bekannte Maler der älteren und neueren französischen und anderer Schu- len, wie ;. V. Iloiueo Veinot, (^craic!, ^!nu<Ie I^orinin, , Du- Ituonesoixi, I^ecoeu!', I^gvgullen und viele Andere. Von den Einheimischen besitzen Se. Ercellcnz der Herr kandesbauptmann Gras v. Atlems die Zahlreichste und aus- erwählteste Sammlung. Auch sie befindet sich im ersten Sacke, im Pallaste dieser gräflichen Familie (Nr. 293). In ihr fin- det man Vilder fast aus allen Malerschulen, die sowol in den Wohnzimmern des ersten Stockwerkes aufgestellt, als auch im zweiten Gcschoße ,erthcilt sind. Viele Vilder dieser Familie zie- ren außerdem einstweilen auch noch die ständische Gallerie'). <) ßmc vollst,'n0,,^> AufznI,lu,>q allcr Ku,!stqcq>,'»Nandc dil'scs PalloNts und d,r ul>>,qc» G>>m»Mm><>'N wurüe d»>s Wert zu Ichr ucrqroßcrt hadcn, uoo s«U an cmc,» a»0crn Ortc gcgcbcn wcroe».
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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