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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 472 -
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Seite - 472 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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472 ä) Privat-Unttrnchtsanstaltcn in vcrschicdencn Zweigen dcr Künste. Außer der Zeichnungsschule des Industrievereius und dem von mehren Privatlehrern ertheilten Unterrichte im Zeich- nen gibt es in Gratz noch zwei Privatieichnungs - Ledranstal' ten und zwar jene des Herrn G. Lindner, bilrgl. Baumei- sters, und Jos. Nötienbachers, Zeichners, Lithographen und prov. Lehrers an der t. k. Muster-Hauptschule. In der er- stcren wird allen der Schule entwachsenen Individuen in ar- chitektonischen, technischen und ökonomischen Gegenständen der Unterricht ercheilt; der letztere hingegen hat mit hoher Gu- bernial-Verordnung uom 24. Nov. 1502, Z. 18,1^6, die Vefuguiß erhalten, eine eigene Schule iu den acadcmischen Zcichnungsfächern, welche in Volküschulcn nicht Platz greifen, mit Einschluß dcr Stcinzeichenkunst, zu eröffnen. Außer dcr ständischen Fecht- (siehe S. 224) und Reit« schule (S. 262) gibt es auch noch eine öffentliche Schwimm- schule (S. 284), die sich sowol durch ihre schöne Lage ober- halb der Kettenbrücke, als auch durch ihr schönes gefalliges Aeußere und ihre zweckmäßige innere Einrichtung auszeichnet. Sie ist nickt an der kalten, stark strömenden V>'ur, sondern ln einem stets um einen und den antern Grad wärmeren, künstlich ausgegrabenen Bassin angelegt, und durch die dasselbe umgebenden hohen Gänge gegen jeden Wind und Luftzug ge- sichert; auch sind in ihr alle Einrichtungen zum Gebrauche kalter Bäder getroffen. Der Unterricht, für den man ein sehr mäßiges Honorar befahlt, wird von Schwimm-Meistern er- theilt, die dem Militärstandc angehören. An diesem Unterrichte kann auch das weibliche Geschlecht Theil nehmen, zu welchem Ende auch für eine eigene Ablhei« lung und besondere Lehrerinnen gesorgt ist. f) Buch-, Kunst-, Musikalienhandlungen, Buchdruckercicn lc. Zu den wichtigsten Beförderungsmitteln der geistigen Cul' tur zählt die gebildete Welt und zwar mit Recht auch die Buch- und Kunsthandlungen, Leihbibliotheken u. dgl. Anstal- ten mehre. Nach Dr. Polsterer ist schon im Jahre 1664 in Gratz eine Buchhandlung gewesen und als erster bürgl. Buch- händler Sebastian Haupt bekannt. Gegenwärtig gibt es in Grätz 5 Buchhandlungen, die fast sämmilich ein sehr gut assortirtes Waarenlager besitzen, was insbesondere bei den Vuch- Handlungen der Herren Damian und Sorge, Loren; Greiner'S
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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