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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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48t) scheidende Stimme. Sie werden von den durch die steuerbare Bürgerschaft ernannte» Wahlmännern auf vier Ialne erwählt und von dem Guberiiiuin bestäliget. Für polizeiliche Zwecke ist die Stadt in 3, die Vorstädte in 12, somit gam Grälz in 15 Viertel eingeteilt. Für jedes Viertel besteht ein vom Magistrate aus der angesessene!, Bür- gerschaft auf Lebensdauer gewählter und vom Gubernium be- stätigter Vicrtelmcister, welche den Rang der äußeren Naive haben, und denen ein ans der Stadikasse bezahlter uniformir- ter Viertelwächter beigegeben ist. Sowol die Stelle eines Aus- schusses, als jene eines Viertelmeisters wird unentgeldlich be- kleidet ; doch erhalten die Piertelmeister ilirer vielen Schreibe- gcschäftc wegen ein Kainlcipauschale. Die Viertelmeister sind berufen, dem Magistrale und der k. t. Polizei-Dircction bei der Handhabung der ^olnci bchülflich ;u sein; sie besorgen zugleich die Steueransagen, stellen mit den Pfarrern die Sitt- lichteits- und Armuths;cugnissc aus, führen die von jenen Behörden ihnen erteilten Befehle aus und erstatten an beide Behörden mündliche und schriftliche Berichte u. s. w. Sie sind zugleich Mitglieder des Vicrtcl-Armenvereins und besorge» die vielfältigen Sammlungen für wichtigere Vrand- und andere Unglücksfälle, von denen ganie Gegenden heimgesucht werden. Außer diesen bürgerlichen Vcdicnstungen gibt es noch andere; es ist nämlich der Stadtbezirk auch in 1^ Steuer- gemcinden eingeteilt, für deren jeden wieder eigene Gemein- de - Ausschüsse bestellen, die in der Gemeinde begütert sein müssen. Dieselben haben jedoch lediglich in Sttuersachen Auf» schlüsse und Gutachten ;u ertheilen. e) Das städtische Vermögen und Einkommen. Vie Grätzer-Stadtgemcinde hat gleich jeder anderen landesfürstlichen und Mmncipal-Stadi auch ein eigenes Ver- mögen, welches thcils in Realitäten und theils in Kapitalien besteht. Das gesammte Einkommen der Stadtgemeinde delief sich im Ialne 1841 auf 155,3,34 fi. ,3 kr. C. M. Unter die- ser Summe machten die Percente der Ver^ehrungsstcuer den grösuen Thcil aus, daran reibten sich die Gemeindenanlagen auf Grund-, Erwerb- uud Häuscrsteuer, die Packtnnse und Mieten, die Plahsammlungs-Gcbul'ren, Justiz und Poli^ei- Taren, Gelreideabmaß-Gebühren, Steuerperceptions-Percen- te, Vurgertaren, Jahrmarkt- und Standgelder, und noch einige andere mindere Einkommensüreige.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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