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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 491 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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491 turbistoriker und insbesondere der Botaniker wird nicltt versäu- men, diese Felsenpartl'ien zu besuchen, und seine Sammlungen mit einigen hübschen Pflanzen, wie z. V. mit kri-nnium z-»,. ^uinouin, ^,t!i2M3nl«, (^ervari» und " ' ^ '' n>?,ucum, I.i!,»nc>li« «»onlan» und 3,^i 6. (Ivoc!>), Nut» eil>veo!en!> !_,. (verwildert), Qinum Onvum, ., und mehren andern talksteten Gewächsen zu berei- chern. Ebenso dürfte dein Geognosten der Gang durch den hinter den St. Gottbard befindlichen Tollgraben und nach der Schattlcitcn nicht «»lohnend sein. Die Ruine und das neue Schloß Gösting ^), Dort wo das cngc Murthal sich in die Ebene von Grätz erweitert, erhebt sich am rechten Ufer des Stromes über den grauen bewaldeten Felsen eines von Westen nach Osten sich erstreckenden Gebirgsarmes die altcrgraue Ruine der Vurg Gö- sting. Einst ein festes Vcrgschloß und als Warte an die Pforte des offenen Landes von Steiermark hingestellt, mochte es in strategischer Beziehung leine unbedeutende Nollc gespielt ha- ben. Wann diese Vurg erbaut wurde, wissen wir nicht, doch scheint die Vermuthnng, daß schon im IX, Jahrhundert das Geschlecht der Kcstingcr oder Kcstnigcr von der Stammburg Kcstina bei Ingolstadt in Vaicrn eingewandert und sich hier niedergelassen habe, wenig für sich haben. In der Zeit der Gauenverfassung schenkte K. Heinrich III. am 8. November 1042 seinem getreuen Markgrafen der oberen Steiermark, Gottfried Grafen von Lambach — Wels, Putten und könig- liche Gigengütci im Orte Gestnick im Hengstgaue mit den da- zu gehörigen Hoheitsrechten auf Jagd uud Fischerei. Gcstin- ger erschienen ferner in einheimischen Urkunden des XII. und XIII. Jahrhunderts. Ein Swicker von Gösting begleitete Ottokar V. auf sei- nen Zügen in Italien und Palastina. Der Letzte dieses Stam- mes war Wülfiug, dessen tragisches Ende sich noch in der l) Iluf d.'M bcnolqi'Nden V,l?c >>ln'Wcinzctteldrückc« sn'bt man rechts s,I>>'!- ?in Fall dcr Mur l>l' ?lu>»e GoNmg, !nifz d,e ssli^lerakapcll^ >,»0 a»! der qcac,n,l>erste!,en0,n Ver>,sp,tzc l,e Furüenwarlc, Um^si Ici Vergeü (Plawu!sch> blickt das neue Sch>°Ü Gostmg hervor.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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