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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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49« Va'.'erdorf mit einem kleinen sehr alten Kirchlein. Aus dem Namen m schließen, mag auch dieser von bairischcn Ansied- lern herstammen. Pen hier gelangt man quer durch die Ebene am Maut- liause vorüber oder über Eggenbcrg nach der Stadt. Jeden- falls ist aber dieser Weg von Thal nach der Stadt kürzer als jener über Gosting. Die Wallfahrtskirche Straßcngcl. Nn Gosting vorüber, oder für Fußgänger dem rechten Murufcr entlang, über den Kalvaricnberg hinaus, fülircn Wege nack der ersten Murbrücke über ('nah, welche die Weiiuettcl- brücke genannt wird. Während sich liier die Poststraßc nach dem linken Murufcr wendet, schlangelt sich ein Faln'wcg und nunmeln- auch die Eisenbahn zwischen dem Saume des Wal- des und dem User des Flusses diesem entgegen fort. Immer in schattiger Kühle gelangt man nach '^ ,, Stunden nach einem kleinen Dorschen, Iuvcndors genannt. Von liier aus, wo sich das Murthal zu einer ansehnlicken und reichbebauten Fläche ausdehnt, erblickt man auf einein hervorspringenden Tannen- Hügel die äußerst malerische Kirche von Straßengel '). Schon seit dem I. 561 war Straßcngel (8l!l,/.i»s>Il>) im Vesitze des Hochstiftes Salzburg. Zu Anfang des Xll. Jahrhunderts geborte alle Gegend umher dem (trafen Waldo von Nuen, nach dessen Tode sie an die Markgrasen von Steuer überging. Der Ursprung dieses Gnadcnortes geht in die älteste Geschichte des Landes uirück, und fällt fast gleichzeitig mit der Grün- dung der nahen Abtei Nein zusammen. Als Ottokar V,, der vorletzte Traungaucr, von seinem Zuge nach Palästina zurückkehrte, brachte er ein Marienbild mit, welches er dem eben genannten Stifte verehrte. Dasselbe wurde anfangs in einer hölzernen Kapelle bei dem Dorfe Straß- engel aufgestellt. Später als der fromme Markgraf den gan- zen Vcrg, worauf die Kapelle stand, und der 'U iener Zeit den Namen Fraucnkogel fülntc, dem Stifte zum Geschenke machte (11'>7), entstand alsbald eine kleine Kirche, welche von Wallfahrtern häufig besucht wurde"). Eine Sage erzählt, >> S>chc t>cn !>ei!,eqen!>cn ,) l>l!>,c»l l.<-°n°!>!i lolti, «!ix», 8l.,li«<-I»»«>>in com loi-o.oNml!,»»!! «p«. «»,» z^cun, .cclul .illuül, «»n^°m>,u° 4k»t> <!, lV»i>2 ^»!>!,i^« »«nel»O»i>> Ali Devise emei Gemüldc« m Klein.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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