Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 500 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 500 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 500 -

Bild der Seite - 500 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 500 -

5M> dcis ist hier noch hervonul'eben, daß ter gegenwärtige bessere Geist, welcher in dem Stifte herrscht, vorzugsweise dinä, den dermalen Herrn Prälaten hervorgerufen wnrde. Die Abtei >) besteht aus anselnilichen (Gebäuden mit fünf Höfen, die, nachdem sie in einer Reihenfolge von meinen Jahrhunderten entstanden, auch nicht in demselben Swle aus- geführt sind. Die hintersten sind die ältesten Gebäude- sie stoßen an die noch in il,ren Trümmern bestellende Vmg Wal- do's von Rucn an. Die nördliche und östlicke Fronte des er- sten Hofes sind die jüngsten und schönsten; l'ier hat die Prä- latur ihren Sitz, hier befinden sich die Nefectoricn, die dast- und Ccnversalicnsummcr und die Räume für die Naturalien- sammlungen. Das an Urkunden reiche Archiv hat so wie die Vibliotliet in dem Tratte neben der Kirche il,r Local. Eine besondere Beachtung verdient die große und Pracht' volle Stiftskirche; das Hochallarblatt, die Geburt ft'inisti vor- stellend , gehört wegen der trefflichen i.'ichtcffccte ,u den aus- gezeichnetsten Arbeiten des Malers Schmid. Eben so lobens- werih sind die Fresken vom Ritter von Molk, womit der Pla- fond geziert ist. Rechts am Hochaltar tritt man in eine kleine Kapelle, welche die Särge mehrer steiermärtischcn Fürsten cntl,ält. Vor Allem fällt rechts von der Thüre ein schmuckloser Sarg aus wei- ßem Marmor auf, der die Gebeine der für Steiermark unver- geßlichen letzten Ottorare aus dem Geschlechte der Traungauer umschließt; dieser Sarg, der erst im I. l!->27 auö dem auf- gehobenen Karthäusertlostcr Seitz in Steiermark nach Rein übertragen wurde, stellt auf dem Deckel im Vasrelief den Stifter der Karthausc, Ottctar V., schlafend unter einem Vau- me und ihm zur Seite einen Hasen ^Scitz) dar. Die In- schrift unterhalb lautet: nie laOt nili. <.'univ«x et Ein zweiter Sarg von rothem Marmor enthält die irdi- schen Reste des Herzogs Ernst des Eisernen. Seine ritterliche auch Nn? l>c ?iu!»<n !>rr >!>,',!,^I>>>,',! Feste zu ftl>l». 2^ Hier r,,!>t Johann» llun,«",,?? >>ln,- O^,„,!>,!,,in, u»L O k ü ö e , chr
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz