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Gestalt hat der Meißel auf tcm Teckel dargestellt, und herum
die Worte:
In der Gruft der Kirche rukt noch der Stifter Mark-
graf Leopold und seine Gattinn Sophie. Die Porträte der -15
verstorbenen Acbte finden sich i>n Kremgange.
'An das Stittsgebälide schließt sick vorne ein Garten und
ein vor Ialiren versiegter Teich nui einer Insel nebst einigen
recht artigen englischen Gartenanlagcn, die sich den Hügel
hinangehen. (5in Gasthaus (Taserne) mit einem schattigen
Obstgarten ist für Besuchende angenehm und gut eingerichtet.
Plankenwarth, St. Oswald und die Steinberge.
An Straßengel vorüber führt eine gute Straße noch
einige Zeit dem Tyale entlang, bis sie sich biegt nnd in sanf-
ter Anstcigung durch eine romantische Waldschlucht aus dem
Nucken des Gebirges erhebt. Gewinnt man das Freie, so steigt
auf überraschende Weise koch auf der Spitze eines hervorra-
genden Kegels ein Schloß liervor'-), das von seinem sriil,ercn
ritterlichen Ansehen wenig verloren Iiaben mag. Dies; ist Plan-
tenwarth. Schloß und Herrschast sind uralt, idrc Cntstcl'ung
rein weltlich und feulalrcchtlich; doch ist aus der Geschichte
früherer Zeiten wenig bekannt. In der Kapelle sieht man
PlanklNwarth noch als ehemals wehrfeste Burg abgebildet, die
erst im Ialnc l7W durch Zubau und Abtragung modernisirt
wurde. Der Sage nach ist dies! Schloß einst von den Herren
von Plankenwal'M besessen worden. Die zwei letzten Sprosien
dieses Geschlechtes thcillcn aus Unverträglichkeit das väterliche
Erbe. Der sanftere Bruder baute das untere Schloß, noch
letzt von ilnn »der Ludwig" genannt; der bösere hauste im
oberen Schlosse. Des Letzteren Vruderl'aß ging so weit, daß
er jeinen Bruder von» Fenster ans erschoß, worauf sich die
Nnterthancn empörten und ihn erschlugen. Seit dem Beginn
des XVII I . Jahrhunderts sind viele adelige Geschlechter des
Landes, namentlich die Grafen Vrcuner, Saurau, Herbcrstein,
Der ?n,'chlauchl,,is!e Fürst, l>,'r,oq ßrocst, <frchl'r,o,i von Ocsterr^ch,
>?ti'>lr,i,>lrt, Hainen >mi>'Hram, stard am in, öes M»»ai5 Juni <„,
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>»!i Pas Fuli üder dem «Vriatischen Mccre.
Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Titel
- Grätz
- Untertitel
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Autor
- Gustav Schreiner
- Verlag
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Ort
- Graz
- Datum
- 1843
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.55 x 20.25 cm
- Seiten
- 638
- Schlagwörter
- Graz, Steiermark, Stadt
- Kategorien
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918