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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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501 Gestalt hat der Meißel auf tcm Teckel dargestellt, und herum die Worte: In der Gruft der Kirche rukt noch der Stifter Mark- graf Leopold und seine Gattinn Sophie. Die Porträte der -15 verstorbenen Acbte finden sich i>n Kremgange. 'An das Stittsgebälide schließt sick vorne ein Garten und ein vor Ialiren versiegter Teich nui einer Insel nebst einigen recht artigen englischen Gartenanlagcn, die sich den Hügel hinangehen. (5in Gasthaus (Taserne) mit einem schattigen Obstgarten ist für Besuchende angenehm und gut eingerichtet. Plankenwarth, St. Oswald und die Steinberge. An Straßengel vorüber führt eine gute Straße noch einige Zeit dem Tyale entlang, bis sie sich biegt nnd in sanf- ter Anstcigung durch eine romantische Waldschlucht aus dem Nucken des Gebirges erhebt. Gewinnt man das Freie, so steigt auf überraschende Weise koch auf der Spitze eines hervorra- genden Kegels ein Schloß liervor'-), das von seinem sriil,ercn ritterlichen Ansehen wenig verloren Iiaben mag. Dies; ist Plan- tenwarth. Schloß und Herrschast sind uralt, idrc Cntstcl'ung rein weltlich und feulalrcchtlich; doch ist aus der Geschichte früherer Zeiten wenig bekannt. In der Kapelle sieht man PlanklNwarth noch als ehemals wehrfeste Burg abgebildet, die erst im Ialnc l7W durch Zubau und Abtragung modernisirt wurde. Der Sage nach ist dies! Schloß einst von den Herren von Plankenwal'M besessen worden. Die zwei letzten Sprosien dieses Geschlechtes thcillcn aus Unverträglichkeit das väterliche Erbe. Der sanftere Bruder baute das untere Schloß, noch letzt von ilnn »der Ludwig" genannt; der bösere hauste im oberen Schlosse. Des Letzteren Vruderl'aß ging so weit, daß er jeinen Bruder von» Fenster ans erschoß, worauf sich die Nnterthancn empörten und ihn erschlugen. Seit dem Beginn des XVII I . Jahrhunderts sind viele adelige Geschlechter des Landes, namentlich die Grafen Vrcuner, Saurau, Herbcrstein, Der ?n,'chlauchl,,is!e Fürst, l>,'r,oq ßrocst, <frchl'r,o,i von Ocsterr^ch, >?ti'>lr,i,>lrt, Hainen >mi>'Hram, stard am in, öes M»»ai5 Juni <„, I>'>!r!' dio H>>rrn >«,,», >»!i Pas Fuli üder dem «Vriatischen Mccre.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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