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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 507 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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ß geht diese Vewohncrinn Griechenlands und der wärmeren Him- melsstricke, die Vlnacreon so herrlich besungen, nicht mehr. Der Fußpfad nach dem Gipfel ist etwas steil und geht entweder von Eggenberg über den Vorderplawutsch oder von dem Gasthausc aus, n>r Flasche genannt, unmittelbar hinan. Nack einer Stunde Wegs hat man größtcntheils im Schatten die 2299 Par. Fuß höbe Spitze leicht erreicht. Hier wird man durch einen über die Wipfel der Baume hinwegsehenden Pavillon sehr angenehm überrascht. Er steht auf dem Punete, den man die Fürstenwarlc nennt. Durch die Bemühungen des Hrn. Rathes Göbl ist mit Veihülfe mchrer Naturfreunde des Landes auch dieses Belvcdere im I. 1839 mit einem Äosten- aufwande von nahe -40Ü st. C. M. zu Stande gebracht worden. Die Rundschau hat von diesem Puncte aus manches Eigentlmmliche und ist jedenfalls großartiger als jene von der Hochplatte. Die nördliche, nordwestliche und westliche Parthie ist unstreitig die schönste und zugleich die erhabenste, da sie es ist, welche das Gebirgspanorama von den Schwambergeralpeu bis zur Vrucker-Hochalpe und den Hcchschwab, die AsteN'er- Staritzen bis zum Lantsch u. s. w. darstellt. Für den Pctrcfac- lclogen ist dieser Puuct gleichfalls nicht ohne Interesse, da sich eben hier ein Lager von Pctrefactcn findet, das der Natur der organischen Einstilsse nach nichts anders als ein Eorallcnriff der Vorwelt gewesen sein muß. Seite 74 haben wir bereits die wichtigsten jener Petrefacte namhaft gemacht und bemer- ken nur noch, daß die aus Steinen zusammengesetzte Basis des Pavillons die beste MusterkaNc derselben darbietet. Unter diesen Steinen befindet sich auch ein mit einer Inschrift versehener, der von dem nicht fernen Triangulirungs- puncte hierher übertragen wurde. Die Einöde, der Grottenhof und St. Johann und Paul. Die südliche Fortsetzung des Plawutschcs, welche den so- genannten Gcisbcrg bildet, wird von dem in derselben Rich- tung sich erstreckenden Bergrücken durch eine Einsattlung ge- schieden, über welche eine Fahrstraße nach den Steinbergen führt. Von hier bis nach Grottcnhof trägt die Gegend den Namen Einöde. Wahrlich eine lieblichere Einöde wird man nicht leicht finden. Wcinvftanzungen, die sich bis auf die Hälfte des Berges hinanziehcn, durchwirkt von Obstbäumen und übersäet von den niedlichsten Landhäuschen charaktcrisireu
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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