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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 541 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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ß 541 Dialekt beschrankt und sie war somit durchaus nicht so allge- mein der Zeit und dem Naume nack, wie von dem ^reilicrrn glauben gemacht wurde. In der Art Teductioncn muß man nicht jetzt einen Beweis aus dem IX. Jahrhunderte hinstellen/ und an ihn einen andern aus dem XVl. und XVII. Iahr- bunderte anreiben, wenn man nicht in den Verdacht kommen oder den Vorwurf auf sich laden will, nicht gan; offen im Kampfe zu Werte gegangen ;u sein. Aus früheren Jahrhunderten wird der hochgeehrte Frei- herr keine dergleichen Beweise ausfinden können und noch we- niger läßt sich der Beweis durchführen, daß das ä durchaus wie a zu lesen sei. Zur Erwcisung seiner Behauptung beruft sich Freiherr von Hammer - Purgstall auf die Schreibweise vieler alten Adelsgeschlcckier und Orte, als der: W indisch- gratz, Galler, Gambs, Drachsler, Fladnitz ic., die alle mit dem offenen a ausgesprochen, aber mit ä geschrieben angetroffen werden, wobei ihm offenbar nur das alte Wap- pcnbuch des Grätzer Formschneidcrs Zackarias Bartsch vom I. 1569 als Anliallspunct gedient bat. Doch lassen sich auch aus diesem Werte, theils allein und theils in Perbindung mit anderen Ausgaben desselben Formschneiders Beweise für meine Thcsis entnehmen, auch wenn ich auf die Einwendung Ver- zicht leiste, daß eine Schwalbe keinen Sommer mache, und daß ein in seiner Kunst eben nickt weit vorgerückter, bloß handwerksmäßig arbeitender, millnn wenig gebildeter Form- schneider oder Buchdrucker des XVI. Iahrdunderts eben kein selir bewährter Bürge und Gewährsmann sein kcnnc in einem historisch-linguistischen Streite; denn vor Allem heißt auch in dem Wappcnbuche der Druckort Gratz. Zum Beweise, daß das a hier nicht das offene a, sondern den Umlaut bedeute, kann ich ein anderes Werk desselben Bartsch anfuhren, näm- lich : Oigtiu I>»vi!l>8 < !^>) til>ei etc. ( 1574, dcßgleichen: 5eplne5 sive votum. Irngoeäia (^eor^io Luclinnnn. ( i lgeci i 8t)l i l>o excu- l>cn»,i»8 ügllzck und noch mehre andere Werke desselben Druckers, aus denen man ersieht, dasi auch das Wappenbuch die beiden Strichlein, wenigstens im Namen der Stadt, nicht als Gratz, sondern als Grätz, ((^raecig, (^l-aecium) ausgesprochen wollte. Es schreibt zwar Bartsch allerdings, wie Freiherr von Hammer - Purgstall geltend zu machen nicht unterließ, Galler, Trächsler, Gambs :c., H
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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