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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 546 -
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Seite - 546 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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546 und Grätz sich als die gewöhnliche, ja als diejenige zeige, von der die Schreibart Gratz nur die Ausnahme macht. Außer den früher angeführten durch den Druck vereffcnt- lichten Urkunden finden wir aus dem XII. Jahrhunderte in einer Urkunde vom I. 1160 einer Villa jux,.-» l^i-noe er- wähnt'), vom I. 1170 ist eine Urkunde da ausgestellt in nilio Oiacxe'^), und vom I. 1l72 eine andere, gegeben in foi-o OlZecc^), endlich aus demselben Jahre eine zweite Urkunde, in welcher ein s>>!>Iiei- lie Qiuoilo vorkommt^). Inglcichen sind Urkunden von den Iahicn 1182^), 1186 (zweie), 11U9, 1192 (zweie), 1199 vorhanden, die 6>c- und (ii'»eco schrieben. Im Xl l l . Jahrhunderte häufen sich schon die Beweise für unsere Schreibart so sehr, daß cö nicht möglich ist, sie alle hier anzudeuten. Um außer den hierher gehörigen ge- druckten Urkunden"), viele andere minder erhebliche Zeugen aus diesem Jahrhunderte mit Stillschweigen übergehen zu tonnen, führe ich hier zunächst nur zwei Männer an, deren Ruf all- gemein verbreitet ist. Vor Allem nenne ich den Dichter Ulrich von Lichtenstcin (12-W — 1277), welcher in sei- nem berühmten Werke: ,,Vrc>u>ven IN^nclU" durchaus nur von <^i'n.-/l redet'). Aus derselben Zeit führe ich noch einen zweiten nicht minder berühmten Steiennärkcr Ottokar von Horncck an (welcher am Ende des Xll l . und zu Ansang des XIV. Jahrhunderts lebte), der in seiner den Historikern, Dichtern und Sprachforschern gleichmäßig bekannten ,,Neim- chronik" ebenfalls nur Grcc; und Hrcz schreibt^). Ware der Nanm, welcher diesen Vemerkimgen füglich angewiesen werden kann, nicht ein zu beschränkter, so ließen sich noch manche andere Zeugnisse aus jener Zeit für die Schreibweise Grätz anführen. Freiherr von Hammer-Purgstall beruft sich bei seiner Anführung von Authoritätcn noch lebender Männer auch auf „>>, l, «»,, l> Cäsar's ä»", l. ?««, i> Frohl, l, l«o äi E>>!ar i, ?«z, 5) F<-o>>>, i i , ««, «) Vrof, Dr, A, v. Muchar, e>» ic!, ft rden über d,r >,»ch »<cht vcr°ff,nt' !>chtc,i llstünl,,, ,ra^t>', L>c sich zu Rcm, Aimont, 3< La>»drci<!t besino.'N, v>r,ichcrlc »och, las, »uch 0«r! 0,e Zahl >cncr Urkunden l>c> Willem uderwicgenl) sei, welche den Namen ler Vt«it m>t « »^cr »« schreiben. ') S> Ulr,ch von kichtl'nsscin, mit Anmerfunqen »l>n Theodor l'on Karajan, >!^ausqegcbe,i von i!asl i!achm.nm. Berlin, ,«>>. S. '^< 'Z, «», lli u, s, w, s) V. kt^ c^s,n^ ?el'z Lcriptoreg rerum Huztrisc^rum sie. Natlzdonao, l??5. I«m, , l l . p, z^ , ^ «, «, s. w. <3» — >I>, »?« U. s, W,
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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