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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 549 -
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Seite - 549 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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549 »Gretz. Auf diese beide Arten findet man diese Stadt am „öftesten in den ältesten Diplomen ausgedrückt." So liättc ich denn gezeigt, und werde solches duich die chronologische Aufführung aller gedruckten Diplome an einem andern Orte augenfällig erweisen, daß vom XI. Jahrhunderte an bis Nl Anfang des XVI. Jahrhunderts in Urkunden fast nur ()l'«tx und Oi'nt« geschrieben worden sei. In dieser Periode kommen sein' häufig Urkunden vor, welche <^i'»eciu<,! schreiben; da nun von Einer Seite her die Ansicht geltend ;u machen versucht worden ist, daß das e, einem Vocalcn unmittelbar nachgesetzt, nicht den "Umlaut, son- dern die Dehnung desselben bedeute, sehe ich mich genöthigct, auch dieses S. 54l) erwähnten Zweiten Grundes hier noch ni gedenken. Die Unstatthafiigtcit dieser Behauptung geht gan; deutlich aus I. Grimm's Grammatik^) hervor, woraus der Correspondent des Frankfurter Ccnucrsations - Blattes ") erse- hen kann, daß dieser (Grundsatz nur in der niederländischen und belgischen Sprache, aber nicht im Deutschen gelte. Die Unrichtigkeit der im Frankfurter ß'cnversations-Blatte auf drei Worte: Macstricht, Rehfucs und Soest gegründeten Induclion geht aber auch noch außerdem aus einer Reihe von Urkunden dieser Zeitperiode hervor, welche eine Menge von Worten mit dem Umlaute ä durch das dem a nachgesetzte e bezeichnen. Wie vom XI. bis nun XVI. Jahrhunderte die geschrie- benen Urkunden uns die Beweise für die Schreibart Gretz und Grätz geliefert haben, so gewähren auch die Druckwerke und die vielen Schriften zahlreicher Gelehrten durch das XVI. bis in das XIX. Jahrhundert die Vestätigung dessen, was die frühern Zeiten ausgesagt haben. Der in seinem Fache aus- gezeichnete und insbesondere in der Literatur der Steiermark grimdlichst bewanderte Bibliothekar der hierortigen t. k. Uni- vcrsitäts- und der Bibliothek des st. st. Ioanneums, Herr I. iirausler wird es Jedem, der es aus seinem Munde zu hören wünscht, bestätigen, daß in den gedruckten Werken auf ein Buch mit dem Druckcrie Graz, deren weit über Hundort mit Grätz, (^l'ueciuin kommen. — Zum Beweise der Nichtigkeit des Gesagten will ich nur einige der wichtigsten Werke die- ser Art, so mir in die Hände gekommen sind, anführen. Das älteste bekannte in der Steiermark gedruckte Nierk sind die i
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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