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Guido Adlers Erbe - Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
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© 2017, V&R unipress GmbH, Göttingen ISBN Print: 9783847107217 – ISBN E-Lib: 9783737007214 1. AmtlicheGutachten 1.1 NeubesetzungderLekturfürHarmonielehreundKontrapunktnachdem TodAntonBruckners (fol. 3) [zwischen11.10.1896und02.12.1898] G.A.ersuchtdasProfessorenkollegderPhilosophischenFakultätderUniversität Wien, die nach demTodeAntonBruckners unbesetzte Lektur fürHarmonie- lehre undKontrapunkt neu zu besetzen sowie ein geeignetes Lokal undLehr- mittel bereitzustellen– [handschriftlichesundatiertesKonzept]. Der Komponist Anton Bruckner (1824–1896) war 1875–1896 Lektor für Har- monielehreundKontrapunktanderUniversitätWien.Nachdem1867und1874 entsprechendeGesuche Bruckners aufgrund des Gutachtens desMusikkritikers und Professors für Geschichte und Ästhetik der Musik, Eduard Hanslick (1825–1904), abgelehnt wurden, wurde Bruckner 1875 – wahrscheinlich nach InterventiondesMinistersKarl vonStremayr (1823–1904) – zunächst zumun- besoldeten, 1880 zumbesoldetenLektor ernannt. 1891 erhielt er einEhrendok- toratderPhilosophischenFakultät. ZurNeubesetzungderdurchdenTodBruckners freigewordenenLektur richtete das Professorenkolleg eineKommission ein, die aufgrundderAusführungenG. A.s eine möglichst rasche Neubesetzung befürwortete. Deren Vorschlag, die Lektur anHermannGrädener (1844–1929) zu vergeben, wurde vomProfesso- renkolleg angenommen. Der Musiker und Komponist Grädener, der ab 1877 Professor amKonservatoriumderGesellschaft derMusikfreundewar, hatte die Lektur bis zu seiner ausGesundheitsgründen erfolgtenResignation 1928 inne. Literatur: UAW, Personalakten der Philosophischen Fakultät, Personalakt Hermann Grädener (PHPA1777);ÖsterreichischesBiographischesLexikon(ÖBL),Bd.2.Hg.von derÖsterreichischenAkademiederWissenschaften.Wien:VerlagderÖsterreichischen Akademie der Wissenschaften, 1959; Theophil Antonicek, Kurt Mühlberger: Anton Bruckner. Lektor für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Universität Wien 1875–1896.Dokumentationzum100.Todestag 11.Oktober 1996.Wien: Eigenverlagder UniversitätWien1996. 1.2. ErnennungLadislausvonZelenskis zumunbesoldetenProfessor für TheorieundGeschichtederMusikanderUniversitätKrakau (fol. 4–5) 24.06.1899–15.07.1899 DasMfCUersuchtG.A. umGutachten zumVorschlag des Professorenkolle- giums der Philosophischen Fakultät der Universität Krakau, Ladislaus von Zelenski zumunbesoldetenProfessorderTheorie undGeschichte derMusik anderUniversitätKrakauzuernennen(MfCUZ.17.220)–Wien,24.06.1899. UlrikeDenk/ThomasMaisel234 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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Guido Adlers Erbe Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Titel
Guido Adlers Erbe
Untertitel
Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Herausgeber
Stefan Alker-Windbichler
Murray Hall
Markus Stumpf
Verlag
V&R unipress GmbH
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-0721-4
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
316
Schlagwörter
Political Science, National Socialism, Nazi-looted, musical life, provenance research, Nationalsozialismus, NS-Raub, Musikleben
Kategorie
Kunst und Kultur
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