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Guido Adlers Erbe - Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
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© 2017, V&R unipress GmbH, Göttingen ISBN Print: 9783847107217 – ISBN E-Lib: 9783737007214 G.A.gibtan,nurKompositionen,aberkeine theoretischenWerkeZelenskis zu kennen, letztere aber kaum zitiert gefunden zu haben. Die ihm vorliegenden Werkekönneermangelspolnischer Sprachkenntnissenichtbeurteilen.Wegen derspärlichenZitierungZelenskisundseinesvorgerücktenAlterssprichtersich gegendieBerufungaus–15.07.1899 [handschriftlichesKonzept]. LadislausvonZelenski (1837–1921) studierteandenUniversitätenKrakauund PragsowieamKonservatoriuminParis.Ab1872warerLehreramMusikinstitut inWarschauundab 1881Direktor desKonservatoriums inKrakau.DasAnsu- chenderUniversität KrakauaufBerufungZelenskis zumProfessorwurde vom MfCUabgelehnt. Zelenskis Kompositionen basieren stark auf polnischerVolks- musik. Literatur: ÖStA, Allgemeines Verwaltungsarchiv (AVA), Ministerium für Cultus und Unterricht (MfCU), allgemeineReihe,Aktenprotokoll 1899,Nr. 17.220, 20.285;TheNew Grove. Dictionary ofMusic andMusicians (Grove), vol. 20. Ed. Stanley Sadie. London: Macmillan1995 (reprint). 1.3. HeinrichRietsch,DieTonkunst inder2.Hälftedes19. Jahrhunderts19 (fol. 6–7) 22.01.1900–26.01.1900 DasMfCU ersucht G. A. anlässlich derNachbesetzung der außerordentlichen Professur fürMusikwissenschaft an der DeutschenUniversität Prag umGut- achtenüberdie gerade erschienenePublikationdes anzweiter Stelle gereihten PrivatdozentenHeinrichRietsch (MfCUZ.1.926)–Wien, 22.01.1900. G.A. stuftRietschsPublikationals grundlegend fürweitereForschungenüber dieMusikdes19. Jahrhundertsein–26.01.1900[handschriftlichesundatiertes Konzept;DatumlautAktenprotokoll desMfCU]. DerMusikwissenschaftlerundKomponistHeinrichRietsch(1860–1927)studierte 1878–1882 an der UniversitätWien Rechtswissenschaften und hörte bei G. A. musikwissenschaftliche Vorlesungen. Nach seiner Habilitation für Musikwis- senschaft1895wurdeerdurchAllerhöchsteEntschließungvom23.Februar1900 zumao.Prof.anderDeutschenUniversitätPragernannt.1909wurdeero.Prof.; 1915/16 war er Dekan der Philosophischen Fakultät und 1927 Rektor. Seine wissenschaftlichenArbeitenbehandelnFragenderÄsthetik sowiedieMusikdes Barocks, derWienerKlassikundzeitgenössischeMusik. Literatur:ÖStA, AVA, MfCU, allgemeine Reihe, Aktenprotokoll 1900, Nr. 1.926, 2.425, 5.322;ÖBL 9, 1988; Lexikon zur deutschen Musikkultur. Böhmen, Mähren, Sudeten- schlesien.Bd.1.München: LangenMüller 2000;BiographischesLexikonzurGeschichte 19 Die Tonkunst in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Ge- schichtedermusikalischenTechnik.Leipzig:Breitkopf&Härtel 1900. KommentierteListeder2012/13 restituiertenArchivalienGuidoAdlers 235 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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Guido Adlers Erbe Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Titel
Guido Adlers Erbe
Untertitel
Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Herausgeber
Stefan Alker-Windbichler
Murray Hall
Markus Stumpf
Verlag
V&R unipress GmbH
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-0721-4
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
316
Schlagwörter
Political Science, National Socialism, Nazi-looted, musical life, provenance research, Nationalsozialismus, NS-Raub, Musikleben
Kategorie
Kunst und Kultur
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