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Guido Adlers Erbe - Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
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© 2017, V&R unipress GmbH, Göttingen ISBN Print: 9783847107217 – ISBN E-Lib: 9783737007214 DeralsMaxVivell (1846–1923)geboreneMusikwissenschaftlerbesuchteab1869 dasPriesterseminar inFreiburg i.Breisgauundtrat1871 indasKlosterBeuron ein;1873 legteerdieProfessabundwurdeein JahrspäterzumPriestergeweiht. Nach einigen Jahren in Belgien kam er 1883 in das als Benediktinerkloster neugegründete Stift Seckau. Ein Schwerpunkt seiner Forschungenwar der gre- gorianischeChoral. Vivell suchte am 3.März 1910 um eine Subvention in der Höhe von ca. 1.200 KronenfürdieDrucklegungseinesWerkesan.InseinemGutachtenvom30. Julid. J. beurteilte G. A. dasWerk als umfassendesHilfsmittel für die Forschung und schlug eine Subvention inFormeiner Subskriptionsfinanzierung von 20Exem- plaren/15Kronenvor.DieübernommenenExemplareüberließdasMinisterium demmusikhistorischen Institut derUniversitätWien, der Akademie fürMusik und Darstellende Kunst in Wien und den Universitätsbibliotheken Prag und Krakau. Literatur:ÖStA,AVA,MfCU,allgemeineReihe,Z.26.854/1910;BarbaraBoisits:Coelestin Vivell, einChoralforscher ausdemStift Seckau (Steiermark). 2Bde., phil.Diss.,Univer- sitätGraz1995. 1.11. MusikwissenschaftlichesWerkvonFranzMoissl (fol. 44) 14.07.1910 DasMfCUersuchtG.A.umGutachtenzueinemmusikwissenschaftlichenWerk von Franz Moissl (MfCU Z. 18.046 ex 1909) – Wien, 14.07.1910 [maschin- schriftlich]. DerMusikpädagoge FranzMoissl (1869–1946) unterrichtete nach seiner Aus- bildung an der Lehrerbildungsanstalt in Leitmeritz zunächst an der dortigen Volksschule und war 1894–1910 Musiklehrer an der Lehrerbildungsanstalt in Reichenberg sowie amdortigenGymnasiumund der Realschule. Nach einigen Jahrenander Lehrer- undLehrerinnenbildungsanstalt inGrazwar er ab 1912 Professor für katholischenKirchengesanganderAkademie fürMusikundDar- stellendeKunst inWien.DanebenwarerOrganistundChorleiterinSt.Martinin Klosterneuburg sowie Leiter der 1920 gegründeten Klosterneuburger Philhar- monie,mitdererinden1920erJahrenmehrerebisdahinunbekannteFrühwerke AntonBruckners zurUraufführungbrachte. Am 29.April 1909 suchte Moissl beimMfCU um ein Künstlerstipendium für Schriftstelleran,woraufdasMinisteriumG.A.umseinGutachtenbat,dasdieser am30. Juli 1910abgab.DerEntscheiddesMinisteriums ist nichtüberliefert. Literatur:ÖStA, AVA,MfCU, allgemeine Reihe, Aktenprotokoll 1909, Nr. 18.046; ebd., Aktenprotokoll 1910, Nr. 33.731;WolfgangBäck, ErichWolfgangPartsch: FranzMoißl, einBrucknerianer inKlosterneuburg. In:Bruckner-Jahrbuch2001/05(2006),S. 423–430. KommentierteListeder2012/13 restituiertenArchivalienGuidoAdlers 241 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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Guido Adlers Erbe Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Titel
Guido Adlers Erbe
Untertitel
Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Herausgeber
Stefan Alker-Windbichler
Murray Hall
Markus Stumpf
Verlag
V&R unipress GmbH
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-0721-4
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
316
Schlagwörter
Political Science, National Socialism, Nazi-looted, musical life, provenance research, Nationalsozialismus, NS-Raub, Musikleben
Kategorie
Kunst und Kultur
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