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Guido Adlers Erbe - Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
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© 2017, V&R unipress GmbH, Göttingen ISBN Print: 9783847107217 – ISBN E-Lib: 9783737007214 VeranschaulichungimUnterrichtdientenundbisheutedienen.DerFlügelwird sogar seitGenerationenexplizit als „Adler-Flügel“bezeichnet. Zwar sindeinige zeitgenössischeDokumente zuund/oderVermerkeandie- sen Instrumentenschon langebekannt (dazu später), die frühesteNachkriegs- dokumentationstammtjedochausdemJahr1974.DamalswurdenachdemTod des Institutsvorstandes Erich Schenk (1902–1974), der sowohl an der gewalt- samenEntziehungvonGuidoAdlerswissenschaftlichemHandapparat1941als auch an dessen Restitution 1949–1952maßgeblich beteiligt gewesenwar, das erstemoderne Inventarbuchangelegt.5Die Instrumente sinddarin aufgeführt, allerdings unter Aussparung jeglicher Hinweise auf den Zeitpunkt und die Umstände des ursprünglichen Erwerbs. Vor demHintergrund der bekannten Ereignisse rundumdie EnteignungGuidoAdlers bzw. seiner Tochter6bildete dies ein ausreichendes Verdachtsmoment, das die Klärung der Besitzverhält- nisseinBezugaufFlügel,CembaloundClavichordnahelegte.WieimFolgenden dargestellt, konnte durch die Recherchearbeiten dieser spezifische Verdacht nichtbestätigtwerden.GleichzeitigerwuchsausderArbeiteinerstergeordneter Überblicküberdiedrei Instrumenteund ihreGeschichte. Dokumentation Es existieren sowohl aus der Zeit Guido Adlers als auch aus dem Jahr 1974 Dokumente für alle drei Instrumente. DieHinweise befinden sich auf den In- strumentenselbstsowieimInstitutsarchiv,aberauchimArchivderGesellschaft DenkmälerderTonkunstÖsterreich (DTÖ).7 5 Mit dem Institut lange verbundene Personen geben an, dass erst nach demAbleben Erich Schenks andieAnlegung eines Inventarbuches zudenkenwar. Es ist auch imRahmender aktivenProvenienzforschungnieeinvergleichbaresDokumentaufgetaucht,dassdieBrücke zwischenGuidoAdlers Institutschronik (siehe unten) und dem Inventariumvon 1974 ge- schlossenhätte. 6 SieheStumpf:RaubundRückgabe (Anm.2). 7 Nachheute vorherrschenderMeinungwarendie entsprechendenArchivalien trotz derPer- sonalunionGuidoAdlersalsGründerderDTÖ(1893)unddesInstitutes(1898)dieserbeiden Institutionen immer getrennt aufgestellt.Heute befindet sich dasDTÖ-Archiv jedenfalls in einemeigenenRaumamInstitut.ZurwechselvollenGeschichtederDTÖsowieihrerBestände siehe z.B. Elisabeth Theresia Hilscher: Chronik des Instituts für Musikwissenschaft. In: 100 JahreMusikwissenschaft inWien,ÖMZ53(1998),H.10,S. 4–7,sowiedieDarstellungauf deroffiziellenWebsitederGesellschaft,URL:http://www.dtoe.at/Geschichte.php, abgerufen am19.01.2017.FüreinedifferenzierteSichtaufdieEntwicklungderDTÖ imaufkeimenden NationalsozialismussieheStumpf:RaubundRückgabe (Anm.2). MitGuidoAdler assoziierteTasteninstrumente inder Instrumentensammlung 303 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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Guido Adlers Erbe Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Titel
Guido Adlers Erbe
Untertitel
Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
Herausgeber
Stefan Alker-Windbichler
Murray Hall
Markus Stumpf
Verlag
V&R unipress GmbH
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-0721-4
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
316
Schlagwörter
Political Science, National Socialism, Nazi-looted, musical life, provenance research, Nationalsozialismus, NS-Raub, Musikleben
Kategorie
Kunst und Kultur
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