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Hellquellen
a ller l ich c n R ei c h es gewesen. Mit Recht
sagl daher Karl Zeurner (a. o. a. o. S. 38), es könne
sich "kaum jemand der Überzeugung verschließen,
daß e r n s t h a f t e w i s s e n s c h a f t l i c h e H i s t o-
r i k er den. Ausdruck in der seit Eichhorn
uuc! Ficker h e r ge brachte n W eis e nicht
rn ehr verwend e n dürfen. Länger freilich wird
es dauern, bis man auch in der populären und
Schulliteratur auf den Gebrauch der so gelehrt klin-
genden und voll tönenden Phrase verzichten wird".
Wir fügen dem nur hinzu, daß seit i910 schon genug
Zeit verflossen ist, um die Bezeichnung "Heiliges
Römisches Reich deutscher Nation" oder "Römisch-
deutsches Reich" durch den der historischen Wirk-
lichkeit allein entsprechendt>n Ausdruck "H c i l i es
Römisch es Reich" zu ersetzen.
Heilquellen
Wir briugen im nachstehenden ein Verzeichnis
de• \\"ich Ligsten Österreichischen Heilquellen:
a. Einfache kalte Quclleu:
Barbarabad bei Grades (1\ietznitztal, IGirnten)
Grünmoos bei St. Jakob (Bez. Lienz. Ostti.rol)
Ball Iselberg bei Dölsach (1\Iölltal, Klirnten)
Bad Jw1gbruru1en bei Lienz(Osttirol)
Kirchschlag bei Urfahr (Oberösterreich)
i\(edraz bei Fulpmes (Tlrol)
Hoßbacl, Bez. Bregenz (Vorarlberg)
St. Veit ("Vitusbad") an der Glan (Kärnten)
St. \Volfgang-Bad Fusch (Satzburg)
b. Einfache warme Quellen :
Barl Gastein (Salzburg)
Fischan (:\iederösterreich)
Hintertux (Bez. Innsbruck, Tirol)
Hofgastein (Salzburg)
Tobelbftd (Steiermark)
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Das Handbuch des Österreichers
- Titel
- Das Handbuch des Österreichers
- Herausgeber
- Ernst Görlich
- Verlag
- Österreichischer Kulturverlag
- Ort
- Salzburg
- Datum
- 1949
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 8.1 x 12.1 cm
- Seiten
- 376