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Das Handbuch des Österreichers
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Kunst reiche~: Rundbogenhöfen der Spätgotik und der Re- nai~·sancc. Zur Enlfnllung kommt dann die Archi- tektur des romanischen Stiles während der großen Klostergründungen des Millelallers (siehe Klöster). Der Oberlieferung nach sollen die Ruprechts- und Feierskirehe in Wien aus vor-, bez. karolingischer Zeil (mr. 800) stammen. Jedenfalls besitzen wir in der Marlinsldrche in Linz ein schönes Beispiel karo- lingischen Kirchenbaues. Sonst haben sich verhält- nismäßig wenig vorromanische Bauten crhallen. :Mög- lich. daß sie infolge der späteren romanischen Um- bauten verschwunden sind. Eine Eigenart der hoch- millelallerlichen Baukunst Osterreichs sind die Kar- ner, Tolenbeinhäuser, die wir an manchen Orten (wie Deulsch-AIIenburg in Niederöslerreich) antreffen. Ihri' He1·kunfl ist wohl aus den allchrisllichen Bap- tisteden (Taufkapellen) abzuleiten, von denen sich viele in Oberitalien befinc!Pn und auf die die byzan- tinische Kin:henbaukunsl sichtlich eingewirkt hat. Noch heule haben \\'ir in Niecleröslcn·eich 109, in Kärnten 47 solcher Beinhüuser. Die Plastik dieser romanischen Zeit drückte sich in Steinreliefs aus (Beispiel: Kreuzigungsrelief im Linzer Landesmu- seum aus der Zeit um 1160), während Holzplastik mehr in der Innennrehileklur Verwendung· findet. Fü,· die Eigenart der österreichischen romanischen Skulpturtechnik soll nur auf das Beispiel der Apsis in der Kirche von Schöngrabern (Niederösterreich) hingC\\'iesen \\'Crden, die völlig einzig WCÜ und breit dasteht und nur Gegenstücke in Frankreich und Obr,·italiell besitzt. Einen nuhmcslilel bildet l'crner die Salzburger Buchmnlcrei der Zeit zwischen 1050 und 1220, in der i:las alle Erzbistum auf diesem Ge- bJete weil über die Grenzen Osten cichs hinaus füh- ren<! ist. Das berühmte Antiphonar aus St. Pcte1-, 148
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Das Handbuch des Österreichers
Titel
Das Handbuch des Österreichers
Herausgeber
Ernst Görlich
Verlag
Österreichischer Kulturverlag
Ort
Salzburg
Datum
1949
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
8.1 x 12.1 cm
Seiten
376
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