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Das Handbuch des Österreichers
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Marine biete Marokko, Algier und Tunis) Österreich rlen Krieg erklärten, um Österreichische Handelsschiffe kapern zu können. \Vie die Yerhällnisse lagen, zeigt der an den Wienet· Hofkriegsrat ergangene Be- richt, daß zwei Triestiner Kauffahrteischiffe "auf ihree Kreuzungen das Glück haUen, den Barbares- keu nicht zu begegnen, weil ansonsten die Schiffe mit der darauf befindlichen Militärmannsehafl und Munition verloren gewesen wären." Auch der 1768 Yon Maria Thm·esia ernannte neue Flottenchef Jo- hann Karl de Maussiic, ein Malteser Ordensriller, kennt" nichts Wesentliches erreichen. Das Bild lin- derte sich unter Kaiser Joseph II. Wie in anderell Dingen ging er auch hier 1·asch und euergiseil vor. Schon 1780 \Yurden auf seinen Befehl Pläne für eine neue Fiollc <lllsgearbeitel. nnd als am 4. Oktober 178C die beiden Kutter "La Justc" und ,.Le Ferme·· aus Ostende (üsterreiehiseh-Belgien) in Triest ein- liefen, war die österreichisehe Marine wiedergeboren worden. Noch im gleichen Jahre bestimmte der Kai- ser, daß die alle babenbergische Fahne R o l- W e iß ·· Hot YOll nun a n die österreic hi seh e Sec- fl ~gge zu ·sein ha1ie. Bis zu diesetm Zeitpunktlyalten öslcrreichische Schiffe den Doppeladler und die schwarz-gelben Farben des Heiligen H.ömischen Rei- ehe3 geführt. J n den Franzosenkriegen erfuhr die österrcichische Marine eine grundlegende Umgestal- tung, nachdem die Hepnblik Venedig 1797 an Öster- reich gefallen war. In der Zeit bis 1848 überwog nun das Venetinnische in der österreiehischen Marine, die Traditionen der Hepublik Venedig lebten in den in Ö5tcrrcichischen Dienst übernommenen Offizieren und Mannschaften, Italienisch war Kommando- und Bordsprache, so daß es psychologisch versländlich ist, daß bei Ausbruch der Revolution jener Tei l der 169
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Das Handbuch des Österreichers
Titel
Das Handbuch des Österreichers
Herausgeber
Ernst Görlich
Verlag
Österreichischer Kulturverlag
Ort
Salzburg
Datum
1949
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
8.1 x 12.1 cm
Seiten
376
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