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Das Handbuch des Österreichers
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Naturforscher Ohn(' die von .fohann von Gmunden aufgestelllen unrl von Peuerbaeh und Regiomontanus verbesscr- lert Ephemeriden hätten die ,großen Seefahrer und Entdecker (Columbus, Vasco da Gama, Bartolomco Diat.) iht·c Expeditionen nur unter den größten Schwierigkeiten. wenn überhaupt. zu Ende führen künnen. Diese Forschungen und Untersuchungen der Österreichischen Astronomen schüfen mit die Grundlagen, auf denen dann Papst Gregor XIII. 1582 seine Kalenderreform aufbauen konnte. Wie im 15. Jahrhundert wurde Osterreich dann wieder zur Zeit Maria Theresias der Sitz einer blühenden astronomischen Vhssenschaft. Jetzt besaß sie seil 173-l eine Sternwarte, die durch den Jesuiten .lose( Pranz (geb. 170-1 in Linz, Philosophielehrer Kaiser Josephs II., gest. 1776) errichtet worden war und 1755 zur UniYersitätsslcrnwarte erhoben wurde. Neben Franz wirkte l\laximilian l\lell (geb. 1720 in SchC'mnilz, seit 1738 Jesuit, seit 1755 Direktor der UniYcrsitälsslernwarte in Wien, gest. 1792, Grab auf dem Friedhof Enzersdorf im Gebirge), der 37 Bände Ephrmeriden herausgab. Es handelt sich bei clen schot~ einige Male erwähnten Ephemeriden um astronomische Tafeln, auf denen der Stand der Sonne, des Mondes und der Planelen für jeden Tag des Jahres verzeichnet stehen. Im Wettkampf mit be- rühmten französischen Astronomen SC'incr Zeit ge- wann dann Joham1 Tobias Bürg (1766- 1834, Pro- fessor der Mathematik und Physik am Lyzeum in Klagenl'm·t) 1797 den Preis, den das Nationalin- stitut der französischen Republik für die Beant- wortung des Themas: .,Es sollen aus einer großen Anzahl der besten und zuverlässigsten alten und neuen Mondesbcobachlungen, die wenigstens die Zahl 50(; zu erreichen hätten, die Epochen riet· 196
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Das Handbuch des Österreichers
Titel
Das Handbuch des Österreichers
Herausgeber
Ernst Görlich
Verlag
Österreichischer Kulturverlag
Ort
Salzburg
Datum
1949
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
8.1 x 12.1 cm
Seiten
376
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