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Das Handbuch des Österreichers
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Naturforscher n'illlcren Liingc des Apogäums und des aufsteigen- den Rnoleüs der Mondbahn beslimml werden." Aucl• cinr Frau, Elisabelh v. Mall (gest. 1814 .in Wien) muE in diesem Zu~ammenhang genannt wer- den. Sie hatte eine Privatsternwarte und beschäf- tigte sich wissenschaftlich mit astronomischen Fra- gen. Das HJ. Jahrhundert aber sah den großen Gelehrten Josel" Johann Litlrow (1781- 1840), seit 1819 an der Ste'rnwarte in Wien, dessen Werke ("Theoretische und praktische Astronomie" und "Vorlesungen über Astronomie") ins Englische über: tragen und dort zum Fundament des Studiums ge- macht wurden. Auf dem Gebiete der i\I in er a I o g i e u n cl G c o I o g i e finden wir gleichfalls schon unter Maria Theresia bedeutende Gelehrte. So den Sicbenbü•·ger ll(mlz v. Born (1742- 1791, seil 1776 in Wien), de1· noch die alle i\Ielhode in der minerac logischen Forschung vertrat. Sein· jüngerer z,eit- genossP Friedrich iUohs (1778- 1834) schuf die mineralogische Hiirteskala, und dessen Schüler Wilhelm , .. Haidinger (1795- 1871) wurde Direktor der Geologischen Reichsanstall in Wien. Als Er- forscher und Darsteller der Erdrinde wirkte für den ganzen Bereich dm: Ostei:reichisch-Ungarischen Mo- narrhic Franz v. Hauer (1822- 1899). Unter allen Öster- reichischen Geologen der bedeutendste wurde Eduard Sueß (1831- 191 1), der seit 1894 Präsident der Aka- demie der Wissenschaften war. Sein gewalligsles vVerk blieb das "Antlitz der Erde", das er ersl knapp vor seinem Tode vollenden konnte. Auch die Erste Wiener Hochquellenleitung (errichtet 1873) ver- d~nkl seiner Inilinlive das Dasein. Als Forscher auf dep1 Gebiete der Meteoriten und Einordner wich Li- ger i\lineralgrup.pen ist Gustav Tschermark v. Seysenegg (1836- 1927) zu nennen, der von 1868- 197
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Das Handbuch des Österreichers
Titel
Das Handbuch des Österreichers
Herausgeber
Ernst Görlich
Verlag
Österreichischer Kulturverlag
Ort
Salzburg
Datum
1949
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
8.1 x 12.1 cm
Seiten
376
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