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Handbuch der Ornamentik - Zum Gebrauch für Musterzeichner, Architekten, Schulen und Gewerbetreibende sowie zum Studium im Allgemeinen
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Schildformen, 663 auf, ihrer Form nach dem beim Turnier gebräuchlichen Schilde ent- sprechend (Fig. 7—10). Die seitlichen Ausbuchtungen entsprechen dem zum Einlegen der Lanze bestimmten Ausschnitt am Gebrauchs- schilde. Die Tartsche ist wesentlich kleiner als der Dreiecksschild, sie hat etwa % der Manneshöhe. Zu Ende des 15. Jahrhunderts ver- schwinden die alten Schildformen, um von da ab den sog. deutschen oder Kartuschenschilden Platz zu machen. Die letzteren sind nie Gebrauchsschilde gewesen, sondern ornamentale Erfindungen, die meist auf die Tartsche zurückführen. Die Figuren 19—26 geben eine Anzahl derartiger Schildformen, die verschiedenen Zeiten der Renaissanceepoche angehören. In Italien sind zur Zeit der Renais- sance Schildformen nach den Fig. II und 12 sehr geläufig. Ellip- tische, kreisrunde und mandelförmige Schilde (Fig. 13—15) sind speziell in der Barock- und Zopfzeit nicht selten, welche Epoche das Gebiet der Heraldik überhaupt sehr willkürlich behandelt hat. Von spezifisch modernen Schildformen seien die Figuren 16 und 17 erwähnt, wovon die erstere in England und Frankreich besonders be- liebt ist und die letztere von allen Schildformen sich am besten zur Unterbringung von komplizierteren Wappen eignet. Der Rauten- Schild (Fig. 18) gilt besonders als Damen- und Witwenschild; in Frankreich, wo er seit dem 13. Jahrhundert üblich, häufig mit einem geknoteten Strickgürtel umrahmt. Tafel 282. I—3. Dreiecksschild, zugespitzter und halbrunder Schild. 4- 6. Einfache Renaissanceschildformen. 7—10. Einfache Renaissanceschilde nach der Form der Tartsche. II —12. Schildformen italienischer Renaissance. 13—15. Elliptischer, mandelförmiger und kreisrunder Schild. 16—17. Moderne Schildformen. 18. Rauten- oder Damenschild. 19—26. Kartuschenschilde aus der Zeit der deutschen Renaissance. 19. Nach einem Wappen von Michel Müller. 1564. 20- ., „ , eines unbekannten Meisters des 16. Jahr- hunderts. 21. Nach einem Wappen von Daniel Lindtmair. 1595. 22. „ „ „ von Jost Amman. Ende des 16. Jahrh. 23- 24- 25- 26. schätz.) aus der Schule Holbeins. 16. Jahrh. von Hans Wägmann. 1565. (Warnecke.) aus dem 16. Jahrhundert, aus dem 16. Jahrhundert. (Formen-
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Handbuch der Ornamentik Zum Gebrauch für Musterzeichner, Architekten, Schulen und Gewerbetreibende sowie zum Studium im Allgemeinen
Titel
Handbuch der Ornamentik
Untertitel
Zum Gebrauch für Musterzeichner, Architekten, Schulen und Gewerbetreibende sowie zum Studium im Allgemeinen
Herausgeber
Franz Sales Meyer
Ort
Leipzig
Datum
1937
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.6 x 15.7 cm
Seiten
628
Kategorie
Kunst und Kultur
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