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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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300 VI.2.Edition Osterreichgenediclichvernewt,bekreftigtunndbestet, vernewen,bekreftigennunndbe- stettenn in die auch wissenntlich in kraft des briefs, maynnen, setzenn unnd wellnn, das dieselbennstukhunndartigkl inallnundyeglichnnirnpunnttnngentzlichundvolkòmt- lichbei kreftennbeleibnn, volfurtunnddawider vonnyemanndsgethannochgehanndlt solwerdennindhainweiseungeverlich.Davongebietennwirdenedlnnunnsernn liebnn getrewnn.. allnunnsernnhaubtleuten, lanndtmarschalhen,graven, freinherrnn, ritternn unndknechten,verwesern,phlegern,burggraven,burgermaisternn, richternn, reten,bur- gern, gemaindn unnd allnn annderen unnsern ambtleuten, unndertanen unnd getrewen unndbesonnderdenersamenn,weisennbunnsernnbesonder liebnunndgetrewnn..dem burgermaister, richter, rateunndunnsernnburgerngemainclichnzuWienn,gegennburti- genn unnd kunftigenn, ernnstlich unnd vesstigclich, das sy die obgenann(ten) goltslaher bey den vorgemelten artigkhln unnd freihaiten von unnsern wegen hanndthabn unnd schermen und sy dawider auch dise unnser gnad unnd bestattung nicht dringen, beku- mernnochbeswernnnochdesnyemandsanndernze tùngestatten indhainweise, als lieb inallnnunndiryedmsey,unnser swereungnadzuvermeidn.Dasmaynenwirernnstlich. Mit urkunnd des briefs, gebnn zu Wienn an montag nach sannd Eigidienntag nach Christi geburd viertzehenhundert und im ainsundachtzigistnn, unnsers kaisertumbs im dreissigisten, unnser reiche des Romischnn im zwayundfiertzigistnn unnd des Hun- grischnn imdrewundzwainzigistnn jare. 154. OrdnungderSattler. [um1400]1. HWOBfol.55r–v. Teildruck:Feil,Beiträge279.–Literatur:Zatschek,Handwerksordnungen22f. Der satlèr rechta [1.] Es sol kain satlèr sich zu maister hie ze Wienn setzen, er pring dann ee urkund, von dann er kom(en) istb, das er sich daselbs erberlich enthalten hab, oder er weis es hie vor demrotmiterbern lewten,unddasereineelichwirtinnhabundpurgerrechtgewinnmit ainemhalbenphuntphennig. [2.] Sy sullen under in erwellen und nemen zwen maister, die erber und getrew sein, die in denn der rat bestètten sol, die altzeit das hantwerch beschawn schullen, es sey hie gemachtoderherbracht,dasdasgùtundgerecht seyangevèr,demarmenalsdemreihen. [3.] Diezwenmaister sullenauchdie versùhen,die sich zumaister setzenwellent, ob sywirdigundmaistermùgengeseinodernicht. [4.] Es sol auch die arbaitc niemant vail haben, er kann sy dann arbaitten mit der hant; und sullen auch sy dieselb ir arbait nindert alswo vail haben denn an der stat, da sy diemachentund irn jarhofzins gebent. b Danach gestrichen: .. dem. 154 aÜberschrift rubriziert. Am rechten oberen Rand: Das ist der satler r(echt). b Über der Zeile von gleicher Hand. c a- korr. 154 1 Vgl.Z       ,Handwerksordnungen22f.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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