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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 302 -
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302 VI.2.Edition 156. OrdnungderSeiler. 1368. HWOBfol.57r. Literatur:Zatschek,Handwerksordnungen11;Baum,Rudolf IV.249. Der sailèr rechta [1.] Es sol kain sailer sich hie nidersetzen, er pring dann ee urkund, von dann er herko- men sey, das er sich daselbs schon und erberleich enthalden hab, oder er beweis es hie vor dem rat mit erbern lewten, und sol burgerrecht gewinnen mit ainem halben phunt phennig. [2.] Sy sullen auch under in erwellen zwen maister, die erber und getrew sein, die in der rat bestettenb sol, und sullen ir arbait beschawn, ob die gùt und gerecht sey und der stat, lannd und lewten nutzperlich, das die nicht damit werd nidergelegt, sunder das sy davonaufnemaneren, lobundgùt. [3.] Die zwen maister sullen die versuhen, die sy [!] zu maister setzen wellent, ob sy maistermùgentgeseinodernicht. [4.] Sy sullen auch ir arbait nindert anders vail haben noch machen denn an den steten, als es vonalterherkomen ist. [5.] Was gest auch desselben hantwerchs herpringent oder das zu demselben hantwerch gehòrt, wie das genant ist, das sullen sy nicht verkauffen, es haben ee die zwenmaisterbeschawt, obes gùtundgerecht sey. [6.] Wadieselbenzwenmaister vindent einwerich,dasnichtgerecht ist,das sullen sy nemen, es sey hie gemacht oder herbracht, und dem burgermaister antwùrten, das man es der stat ze nùtz anleg und dem richter sein wanndel davon gevallen lass, dennoch wil sy der rat pessern swerleich. Sprèch aber kainer, man hiet im unrechtlich beschawt, und woltdasweisen,das sullen sy imstat tùnvordenandernmaisternallen. 157. Bürgermeister Niklas Würfel und der Rat der Stadt Wien erteilen den Fütterern auf Grund- lage einesPrivilegs derHerzögeAlbrecht [III.] undLeopold [III.] eineOrdnung. 1368August 12,Wien. HWOBfol.58r–v. Parallelüberlieferung: Ursprünglich muss es auch eine besiegelte Ausfertigung gegeben haben, die allerdings heute verschollen ist; kopial weiters: WStLA, Sammlungen, Handschriften, A 3 fol.156r–v (letztes Blatt der Handschrift, Text unvollständig [WStRB A 3]); ebd., Sammlun- gen, Handschriften, A 4 fol.222r–223r (WStRB A 4); ebd., Sammlungen, Handschriften, A 5 fol.129v–130v (WStRBA5). Druck:Rauch,RerumAustriacarumScriptores3Nr.XXX(wohlWStRBA5,bei ihm:„Codex Prandavianus“); Rechte und Freiheiten 1, ed. Tomaschek Nr. LXXVIII (Druck übernommen 156 aÜberschrift rubriziert. Im rechten oberen Eck: Das ist der sailer r(recht). Unter der Überschrift von wahr- scheinlichandererHand: AnnoMCCCLXVIIIo. b -ett- aufRasur.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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