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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 306 -
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306 VI.2.Edition ander gepessert habent, daraus der stat merklich schad mohtt entsprungen sein, und ob sy unserm gnedigen herren dem hertzogen, der stat oder den maistern den kùrsnern hie darumb ichtb anvell oder irrung teten, es wer(en) klain oder gros, darumb wil man in nachschreibenals schedlichen leuten. 160. Der Bürgermeister und der Rat der Stadt Wien erteilen den Kürschnern eine Ordnung, die Kürschnergesellenbetreffend. 1489August 15. HWOBfol.61r. Literatur:Uhlirz,Gewerbe717. Anno Domini milesimo quadringentesimo octoagesimo [!] nono des sambstag nach sannd Laurentzentag, des heiligen martrer, haben mein herrn der burgermaister und rat der statWiennzbischenden maistèrndenkùrsnernn, irenmitburgèrn,unnddengeselln dèsselbn irshanndberchsdieordnunggemacht: [1.] Wo ain kùrsnergesell seinem maister ainen werichtag in der wochen feyret an redlich ursach und eehaffte not, derselb sol dann die ganntz wochenn feyrn unnd dhain maister sol indieselbwochen setzen. [2.] Unnd die annder wochen, so er hie beleibet unnd beleiben will, sol er widèr ny- dersitzen dem bemelten seinem maistèr, so in der setzèn wil. Wo aber derselb gesell solhs nit theteundaimandernmaistèr arbaittetoder feyret an redlichursachundeehafftenot, so sol derselb gesell in der maister puxen zu peen zu gèben verfalln sein ain halb phunt wags; desgeleichenn auch, welher maistèr dy ordnunng ubertryt, der sol in der geselln puxnainhalbphuntwags zepeenzegebnverfalln sein. Doch hat im der obgenannt rate ganntzen und volln gewallt vorbehallten, die ege- stimbtordnunngzemynnern,mernnodergantz abzethun,wie inverlusst. 161. OrdnungderMäntler. [1378–1430]1. HWOBfol.62r. Druck: Schlager, Wiener Skizzen N.F. 3 338f. – Literatur: Uhlirz, Gewerbe 627, 629; Zat- schek,Handwerksordnungen31. Dermèntlèr rechta [1.] Es sol kain mentlèr sich hie ze maister setzen, er pring dann urkund her, von dann er herkomen sey, das er sich daselbs erberleich enthalten hab, oder beweis es hie vor dem rat,oderober jarundtaghiegesessen ist, sobeweis esmit seinennachpawrnundgewinn purgerrechtmit ainemhalbenphuntphennig. b Danach gestrichen: invell oder. 161 aÜberschrift rubriziert.Amrechten oberenRand: Das ist dermentlèr r(echt). 161 1 Nach Z       , Handwerksordnungen 31, ist eine genauere Einreihung der Ordnung nicht mög- lich, jedenfalls ist sie vor1430entstanden,da sie zumGrundstockderHandschrift gehört.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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