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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 320 -
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320 VI.2.Edition also das er kùnn arbaitten dreierlai leder: pùkcheins, schèffeins und mit hewten, das ge- recht, gu˚t und nùtzlich sey, damit sy aufnemen an ern, lob und gut. Und so dieselben beschawmeister das besichtten und darumb sagent pey irn trewn, das er maister mùg ge- sein, so sol erdannmitsambt in furdenratkòmenundzemaister aufgenom(en)werden. Welher aber das hantwerch also nicht beweisen mòcht, so sol er denn knechtweis so lang arbaitten,untzdas erdashantwerchbeweisenkanundmag, als vorberùrt ist. [2.] Sy sullen auch under in zu beschawmaistern erwellen vir maister, die erber und getrew sein, die in der rat bestètten sol und alle die versùhen sùllen, die sich nu hinfur ze maister setzen wellent, ob sy maister mùgen gesein oder nicht, und auch alles leder in dem Lederhaws und in irn hewsern und werchsteten allenthalben ee wenn es verchaufft wirt, beschaunsullen, es seyhiegemachtoderherpracht, gestenundauchdenhieigenan gevèr.Undwosy leder vindent,dasnichtgerechtundnùtzlichgewarcht ist, das sullen sy mit des burgermaisters diener aufheben und nemen zu der stat handen, das man es der stat zu nutz anleg, und dem richtter sein wandl davon gevallen lassen. Sprèch aber ainer, man hiet im nicht rechtlich beschaut, oder deùcht sich solher beschaw beswèrt sein und woltdasweisen,das sullen sy imstat tu˚nvordenandernmaisternallenundauchvorden beschawmaisternder schuster. Doch hat im der rat in den sachen gantzen vollen gewalt vorbehalden, die vorgemel- ten artikel zu verkern, ze mynnern und ze mern oder gantz ze vernichtten, wie und wan sydes verlust analle irrung. 175. Der Bürgermeister und der Rat [der Stadt Wien] erteilen den Lederern einen Nachtrag zu derenOrdnung. 1454April 6. HWOBfol.71v. Regest:Otruba–Sagoschen,Gerberzünfte160.–Literatur:Zatschek,Handwerk106. Item so habent mein herren der burgermaister und rat die hieigen ledrer des zinss vom Lederhauss1 zugebenbegeben,alsodas sinùfùrbaser ir leder in irnwerchstetenverchauf- fen mùgen und mèniclichen ainen gleihen kauff geben sullen und sullen auch die ander ir ordnunghalden, als indemstatpuchgeschriben stet. Actumansambstag ante Judica inderVastenannoDomini etc.LIIIIto. 175 1 ZumLederhaus sieheobenNr.85Anm.3.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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