Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Historische Aufzeichnungen
Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 328 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 328 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

Bild der Seite - 328 -

Bild der Seite - 328 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

Text der Seite - 328 -

328 VI.2.Edition [6.] Undwelhermaisterdasvorgeschribennichthaldetunddasuberfert,densolman setzen indenprangèr1 undvondemweinmaisterambtgantzurlaubhaben. 185. DerRatderStadtWien erteilt denWeinmeistern eineOrdnung. 1434Februar20. HWOBfol.76r. Literatur:Eulenburg,Zunftwesen1314;Uhlirz,Gewerbe708. AnnoDominimillesimoquadringentesimotricesimoquartoansambstagvorReminisce- re in der Vassten bey den zeyten herrn Hannsen des Stegèr, burgermaistèr und kellèr- maistèr,hatder ratder stat zeWiennvonderweinmaistèrwegenaufgesatztundgepoten, daz dhain weinmaistèr im selbèr dhain(en) wein auf fru˚stu˚kch schenkchen sol denn nu˚r sein recht pawwein, die in sein(en) gekaufften weingèrten, der er nu˚tz und gewer stet geschriben, werdent, die mag er im wol auf fru˚stùkch schenkchen nach der ordnung, die emalndenweinmaisterngemacht ist1.Welhèr abèrdawider tètund imselbèr anderwein schankt denn vorberùrt ist, den wil der rat swèrlich darumb pùssen und dieselben wein zuder stathanndennemenanalle gnad. 186. DerRatunddieGenannten [derStadtWien] verbietendieWeinmeisterzeche. 1441August 31. HWOBfol.76r. Druck: Schlager, Wiener Skizzen N.F. 3 392f.; Rechte und Freiheiten 2, ed. Tomaschek Nr. CXVI (irrig zu 1412); Schrank, Prostitution 1 90f. (irrig zu 1412). – Literatur: Eu- lenburg,Zunftwesen1314;Uhlirz,Gewerbe629,708. AnnoDominiMoCCCCoXLIo anphinztagvor santGiligentaghabentdieherrendes rats undauchdie genantenveraintlich aufgesatzt zuhalden: [1.] dazmankainenweinmaistermerhaben solweder inder statnoch indenvorste- tenundyederman solundmag schenkenandieweinmaister. [2.] Und wer auf frùstukch schenken welle, der sol geben die zweliferin kandl zu den frustuken und mug daz tùn mit ainem weintrager und mit aim koch in dem lon, der in vorgesatzt ist, oder mit sein selbs dienern ausrichten. Und wer also auf frustukch schen- ken wil, der sol voraus in der heiligen Antlaswochen kain frùstùkch geben und an dem heiligen Weinachttag, am suntag, an Allerzwelfpotentèg, an den hòchsten unser Frawn- tàgen auch kain frustukch geben weder vil noch wenig in kainer weis, untz daz man pey der pfarrkirchen gantz gesungen hat; und wer dawider tùt, der sol als oft zu pen verval- len sein der stat ain phunt pfennig und in das spital1 ain pfunt pfennig und dem richter LXXIIden., derdenselbendamitnotten sol. 184 1 Pranger, am Hohen Markt zwischen der Front des heutigen Hauses Nr.12 und dem späteren Jo- sephsbrunnen, vgl.KarteobenS.145;P     , Straßen66. 185 1 SieheNr.184. 186 1 ZumWienerBürgerspital sieheobenNr.37Anm.2.
zurück zum  Buch Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)"
Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Das Wiener Handwerksordnungsbuch