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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 335 -
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Nr.190 335 abstellnn noch dhain knecht oder junger in seines maisters dinst, ee es im zu geben und erlaubt ist, ainem anndrn diennst zusognn oder versprechen; als offt das von maisternn, knechtnoder jungernnit gehalltnnwirdet, so sind sy inobgeschribnepeenverfallnn. [8.] Item ob ain mullnner bey seinem mulhernn weiter nit dienen, auch ob ain mùl- herr ainen mùllner nit lenger behaltnn wolt, so sol das yetweder tail dem anndrn vier wochnn vorhin verkùnden sich wissnn darnach furzusehnn, doch das sy sich in solche zeit miteinander verraittn. Welcher tail das aber nit tèt, der ist auch in vilgedachte peen verfallnn. [9.] Itemobainmulherdhainenmu˚llnergehabnnmòcht, somagerainenmùlknecht mitdeshandtwerchswillnnundwissnnaufnemenunddenvierzehnn taghalltnn. Inder zeit soler sichumbainenmullnnerbewerbnnundfursehnnunddanndemknechturlaub gebnn; mòcht er aber in solher zeit dhainen mùllner zubegnbringen, das dann wissntlich wère, so sol erdashanndtwerchverrer ersuchnn, imdenknechtweiter zuvergunnen,bis so lanng das er ainen maister gehabn mocht. Welcher aber dem also nit nachtèt und wie oftdasubertretnnwirdet, der ist umbbestimbtepeenzu straffnn. [10.] Es sulln auch die mùlherrn, mullner mit irn knechtn und jungern uns und unnsrn nachkomen zu unsers hofs notdurfftnn, auch ainer gemainen stat hie, mit dem malberch schrotnn und an dem vleissig furdrung und das umb ainen zimlichn lon tùn. Wannundals offt aberdasnit beschicht, ist darumbngemeltepeenzunemen. [11.] Wir wellnn auch, das sy undereinander dhainerley besamnung noch zusamen- komen haben sollenn, auch gar nichtz sonnders on willnn und wissnn unnsers rats hie tùn, handln oder fùrnèmen. Ob sy aber aincherlay zu handln hietnn, das sy dann das auf dem rathaws4 und in gegnburttigchait des burgermaisters oder etlicher des ratz hie tun und handln; wo sy aber das nit tetnn, so sollnn sy uns in die peen und straff nach erchantnùss gemeltz ratz verfallnn sein. Miturkunddissbrieffesbesigltmitunnsermkhunigclichmanhangundenf insigel,der gebnist anmonntagnachsontagsQuasimodogenitinachChristiunsers liebnnHerrnge- burde tausentvierhundertund imachtundachtzigistnn,unnserer reichedesHungrischnn imainsunddreyssigistenunddesBehemischn imnewnzehendnn jaren. f -g- korr. aus -b-. 4 ZumaltenWienerRathaus sieheobenNr.85Anm.2.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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