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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 342 -
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342 VI.2.Edition [13.] Item es sùllen auch der burger pekchen bei irn alten rechten beleiben und kain(en) taig von der purger taig nicht nemen und auch in der egenanten maisterzech geharsamsein, als vorberùrt ist. Doch hat im der rat vorgehalten, die obgenanten artikl ze mynnern und ze meren, wie indas ampesten fùgtundwollgevellet. 195. DerRat [der StadtWien] erteilt denMelbernaufBitte derBäcker eineOrdnung. 1429November15. HWOBfol.84r. Parallelüberlieferung:T3 fol.341v. Druck: Schlager, Wiener Skizzen N.F. 2 379f.; Ressel, Bäckergenossenschaft LXIIIf. (HWOB).–Literatur:Uhlirz,Gewerbe692;Czeike,Graben42. Ordnungdermelblèra AnnoDominimillesimoquadringentesimovicesimononodeseritagsvorsandElspethen- tag ist ain ordnung den maistern den pekchen von irs melbens wegen nach ir pegerung undder stat zenùtz vondemrat aufgesatzt, der sy sich furbaserhalden sullen: [1.] Von ersten das die maister die pekchen hie aus in erwellen sullen zehen, die da melben, und nicht mer, die erber und getrew sein, die sullen fur den rat pringen und die soldannder rat gewalthabenauftzenemenundze setzen. [2.] Itemobdasbeschèch,dasderselbenmelblèr ainermitdemtodabgìngoderpek- chenwerch aribaitenb oder sich von der stat ziehen wolt, so sullen dann die vìr gesworn zechmaister ain(en) andern an desselben stat erwellen und zu dem rat pringen in der maynung, als vorberùrt ist. [3.] Item und ob das wèr, das der melblèr ainer denc zechmaistern von des kaufs des melsetzens wegen oder in andern solhen notdùrften nicht gehorsam wèr oder sein wolt, so sullendanndieselbenzechmaisterainensolhenungehorsamenfurdenratpringenund die herren des ratz mugen in denn von dem melben entsetzen und in hinwider erlauben, ain(en) andern ze erwellen und ze nemen in der weis, so vorgeschriben stet, doch das sy albeg zu dem melben nemend sullen die eltisten und die von krankchait wegen des pachensnichtwole vermugen. Doch hat im der rat vorbehalden, die obgenan(ten) artikel ze mynnern und ze mern, wie indas ampesten fùgtundwolgevellet. 195 aÜberschrift rubriziert. Am rechten oberen Rand: Ordnung der melblèr. b Über der Zeile von zeitnaher, wahrscheinlich anderer Hand. – T3: treiben. c T3 d- korr. aus z-. d Über der Zeile von gleicher Hand wie in Anm.b. e ÜberderZeile von gleicherHandwie inAnm.b.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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