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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 351 -
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Nr.203–206 351 205. DerBürgermeister, derRichterundderRatderStadt [Wien] erteilendenMaurernundZim- merleuten eineOrdnung, derenLohnbetreffend. 1430 Juni6. HWOBfol.89r. Parallelüberlieferung:WStLA,H.A.-Akten16/15.Jh. fol.2r–v (Abschrift 2.H.16.Jh.). Druck: Hormayr, Wien 5 UB Nr. CLIII; Feil, Beiträge 295 (irrig zu 1430 Juni 9; beide HWOB).–Regest:Uhlirz,Urkunden1Nr.13.939(HWOB).–Literatur:Uhlirz,Gewerbe 724;Brunner,Finanzen341. Annoetc.MoCCCCmoXXXo aneritag indenPhingstveirtagen ist dieordnunggeruffta: Esgepewtmeinherrderburgermaister,meinherrder richterundder ratvonder stat,das yederman ain(em) mawrèr und zimerman ain(en) tag nicht mer zu lon geben sol, dann als von alter aufgesatzt ist; in sol auch nyemant frùstukch, untarn noch wein geben. Und wer das ubervert und dawider tu˚t, es sey der geber oder der nemer, als offt er das tu˚t, als offt sol er zu der stat vervallen sein zu geben zway phunt phennig und dem statrichter sein wanndel an alle gnad; hat er der phennig nicht, so wil man in darumb pùssen an demleichnamnach rats rat. 206. DerRat [der StadtWien] erteilt denSteinmetzenundMaurern eineOrdnung. 1435August 2. HWOBfol.89v. Parallelüberlieferung: WStLA, H.A.-Akten 16/15.Jh. fol.2v–4v (Abschrift 2. H. 16.Jh.); WStLA,H.A.-Akten47/15.Jh. a) fol.2r–3r (Abschrift durchStadtschreiberHansHofmann, 1527–1540); b) fol.13r–14r (von Stadtschreiber Franz Igelshofer beglaubigte Abschrift, 1541–1576). Druck:Hormayr,Wien5UBNr.CLIII;Uhlirz,Urkunden1Nr.13.973(beideHWOB).– Literatur:Uhlirz,Gewerbe724;Hollnsteiner,Lehrlings-undGesellenwesen28,36,73;Zat- schek,Handwerk163;Opll,Zeitverständnis 39. Der stainmetzenundmawrer rechta Annob Domini millesimo quadringentesimo tricesimo quinto des eritags vor sand Ste- phanstag im Snit habent die herren des rats ain ordnung gemacht und gesetzt den maisternden stainmetzenunddenmawrernhie zeWienn, alshernachgeschriben stet: [1.] Von ersten sich sol dhain stainmetz noch mawrer hie ze maister setzen und maisterweisc arbaitten, er bring dann ee urkund, von dann er kòmen sey, das er sich da- selbs erberleichund frumkleichenthaldenhab,oderbeweis eshie vordemratmit erbern lewten, und das er auch ein eleich weib hab und burgerrecht gewinn mit ain(em) halben pfund pfennig und geb in ir zech auch ain halb pfund pfennig, und sol auch mit im die gesworn zechmaister fur den rat bringen. Wann dann dieselben zechmaister vor dem rat sprechent, das er wol maister mùg gesein, so sol er dann aufgenomen werden. Beschech 205 aÜberschrift rubriziert. 206 aÜberschrift rubriziert. b H.A.-Akten 47/15.Jh. a über der gesamten Ordnung: Der stainmetzen und maurer auszug. c H.A.-Akten47/15.Jh. a: maisterwerck.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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