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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 356 -
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356 VI.2.Edition 210. DerRatderStadtWien regelt dieLagerungvonHolzdurchdieBader. 1429November24. HWOBfol.93r. Parallelüberlieferung:T3 fol.340v. Druck: Feil, Beiträge 281; Zappert, Badewesen 153f. (beide HWOB). – Literatur: Uhlirz, Gewerbe723. Vondenpadernund irsholtzwegena Anno Domini millesimo quadringentesimo vicesimo nono des phintztags vor sand Ka- threintag habent die herren des rats hie ze Wienn durch der stat nùtz und besorgnùss willen des fewrs gepoten und aufgesatzt, das die pader hie ze Wienn in der stat und vorsteten nicht mer holtz zu irn padstuben fùren sullen denn als vil sy des ain moneyd bedurffent; und welher pader des aber uberfùr, dem wil man dasselb holtz zu der stat hanndennemenunddartzù swerlichpùssen. 211. DerRatderStadtWien erteilt denBadernaufderenBitte eineOrdnung. 1463Februar10. HWOBfol.93r. Druck: Zappert, Badewesen 108f. (irrig zu 1463 Februar 3). – Teildruck: Schlager, Wie- ner Skizzen N.F. 3 44 (irrig zu 1463 Februar 3); Feil, Beiträge 281. – Literatur: Uhlirz, Gewerbe723. Anno Domini millesimo quadringentesimo sexagesimo tertio des phintztags nach sand Dorotheentag bey czeiten hern Wolfgangen Holtzer1, burgermaister, habent die herrn des rats der stat zu Wienn den maistern den padern von irer vleissigen bete wegen ain solhe ordnung irs hantwerchs aufgesatzt und die zu gedechtnùss in ir statpùch geschafft ze schreiben, alshernachgeschriben stet: [1.] Item von erst das ain yeder, der ain pader werden und sich hie nyderlassen wil, brieflich urkund pringen sol, oder aber er beweis daz mit erbern lewten hie vor dem rat, als recht und ander hantwerch gewonhait ist, daz er elich geporn sey von vater und von mu˚ter, und daz er sich auch frumklich, da er gedint hat, gehalten hab. Item daz er sein hanntwerch beweys vor den zwain zechmaistern irs hantwerchs, die in der rat ains yeden jars bestetten sol, und gewynn burgerrecht, als dartzu gehort, und das er auch ain eelich weibhab. Itemunddazerdesersten,eedannerzumaisteraufgenomenwerde,ainphunt phennig in ir zech geb, darumb si zu gemainer stat nutz auf irm hantwerch dest fugli- cher harnasch bestellen, also das si gemainer stat, wann sein not wirdet, damit dester pas gediennmùgen. 210 aÜberschrift rubriziert. Am rechten oberen Rand, teilweise durch Zuschnitt der Seiten abgeschnitten: Von den padernund irsholtz [wegen]. 211 1 Zu den politischen Ereignissen um 1463 und der Rolle Wolfgang Holzers dabei siehe oben S.33– 35.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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