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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 373 -
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Nr.226–228 373 228. Der Bürgermeister und der Rat der Stadt Wien erteilen den Färbern auf deren Bitte eine Ordnung. 1484Mai25. HWOBfol.105r–v. Literatur:Uhlirz,Gewerbe674. Anno Domini MoCCCCoLXXXIIIIo an eritag sannd Vrbannstag bey zeitenn des edlnn, vesstenn ritter herrnn Larenntzenn Haidenn, burgermaister, unnd der fursichttigenn, er- sam(en), weisenn des rats gemain der stat zu Wienn sein fur dieselbenn herrnn in offenn rat komenn die erbern maister die verber gemainclich, mitburger daselbs, unnd legten da fur, wie sy merkhlich beswertt wèrnn unnd mangl hieten in dem werchtzeug ires hanndtwerchs, so der herbracht wurde, das der auf ir hanndtberch aim yedm in sun- derhait nicht zuestunde, dardurch ainer fur den anndernn gefuedert wurde unnd die anndernn abganng halbnn des werchzeugs ir hanndtwerch nicht getreibnn noch ubenn mochten, des sy zu schadenn kòmenn; unnd baten [105v] mit aller diemuetigkait, in das zu wennden unnd in gemainem nutz furnemen, damit sy sich auf dem hanndtwerch yedernach seinenn statenbetragenunndnerennmochtenn. Solh ir bete habenn die bemeltenn herrenn .. der burgermaister unnd rate angesehn unddenegenanntenmaisternn..denverbernnauf irbegernnainordnunggemachtunnd furgenomenn: [1.] also das kain maister ires hanndtwerchs samweise kainenn werchzeug kauffenn sol,denallainzubehalttenn, sonnderwasyeder zu seinnotdurftnbedorfunndzubetzal- lennhatunndvermagnemenwilungeverlich, sol imdarausnachgleicher antzall gebenn werdenn, damit ain yeder werchtzewg auf dem hanndtwerch gehaben unnd sich ainer nebenn dem anndern genernn mug. Wolt aber ainer nicht kauffen oder hiete des nicht zubetzalenn,demsolkain tail daraus gevallen. [2.] Item so ir ainer oder maniger umb werchtzewg ausschikhen oder selbs ziehenn woldet, der sol das vor in dem hanndtwerch ansagenn; unnd welher dann sein gelt mit- gebenn unnd wagen will zu gewin unnd verlust, der mag in demselbenn werchtzeug, so der herbracht wirdet, nach seiner antzal gelts tail habn unnd nemen, damit ainer fur den anndernnicht vortail habe. Doch hat im der rate vorbehalttenn, die vorgenann(ten) artigkl und ordnung zu verkern, ze mynnern, ze meren oder ganntz abtzethun, wie unnd wann in das nach ge- legnnhaitder zeit zimbtunndgutbedunnkht analle irrunng.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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