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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 374 -
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374 VI.2.Edition 229. OrdnungdesWeingartenbaus. [vor1412August 27bzw.Oktober31]1. HWOBfol.106v–108v. Parallelüberlieferung:EB fol.86v–88r. Druck:Hormayr,Wien5UBNr.CLXXIX;RechteundFreiheiten2,ed.TomaschekNr.CVII (EB). – Regest: Opll, Eisenbuch 46 (EB). – Literatur: Schuster, Rechtsleben 483–485; Stolz, Nahrungs-undGenußmittelpolitik24;Feldbauer,Lohnarbeit237;Landsteiner,Bürger218, 225. Vermerktdieordnungdesweingartpausa [1.] Item es sullen all bestènd gèntzlichen absein dem armen als dem reihen an all aus- tzug, das yederman nicht anders pawn sol denn tagwerch, als von alter gùter gewonhait herkomen ist;undsol auchnyemantnachdemhundertgrùbbesteennochhinlassenund man sol an aigen stokchen yederman ain tagwerich pawen, als vorberùrt ist; und sol nye- mant pawen, er hab dann ain haus oder ain bestandhaus, und sol nicht mer pawn denn vir jeuchundnichthinuber, abermynnermagerwolpawn. [2.] Vondemvorlònb Item man sol dem weintzùrl zu vorlonc nicht mer geben denn von dem jeuch ain halb phuntphennig. [3.] Vondenvìrearnd Item es sullen auf yeglicher mietstat vor den torren vir gesworn man gesatzt werden, die das lon setzen und òrden, des der herr und der arbaitter zùkòmen mugen, und geleihen lon vor allen torren an den mietsteten geben, vor ainem tor als vor dem andern weder mynner noch mer. Wer daruber auspricht, der sol der pen vervallen sein, als hernach geschriben stet. [4.] Vonden lewten,wiemandiehie indorffer gewinnen sole Item die lewt aus den dorffern, die mugen hie an den mietsteten wol volkch gewinnen, ob in des durfft geschiecht, doch also das man denselben lewten den lon geb, den man hie andermietstatdesselben tags gibt. 229 aÜberschrift rubriziert. Links daneben: Vermerkt dy ordnung des weingartpaus. – EB: Die hernach ge- schriben zedel hat der rat gemacht und lautt auch ùber das weingartpaw und sagt von ersten, daz all wein- gèrt bestènnd gèntzlich absein sùllen. b Überschrift rubriziert. Links daneben: Von dem vorlon. c vor- mit Verweiszeichen über der Zeile nachgetragen. d Überschrift rubriziert. Links daneben: Von den vìrern. e Überschrift rubriziert. 229 1 An diesen Daten befiehlt Herzog Albrecht V. zum einen seinen Untertanen (27. August), zum an- deren dem Bürgermeister, dem Richter und dem Rat der Stadt Wien (31. Oktober), die neue Ordnung des Weingartenbaus einzuhalten. Bei letztgenanntem Mandat findet sich noch der Zusatz, dass sich Bürgermeister, Richter und Rat mit den undertan[en] über diese Ordnung einig geworden sind. Wie aus der Überschrift aus dem EB hervorgeht, wurde die vorliegende Satzung vom Rat erlassen. Die Mandate Albrechts V. sind noch erhalten:WStLA,H.A.-Urk.Nr.1927und1931, vgl. dazuQGWII/2Nr.1927,1931.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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