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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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400 VI.2.Edition 250. BürgermeisterSebastianHutstockerundderRatderStadtWienerteilendenGewandlernauf derenBitte einenZusatz zuderenOrdnung, dieGesellenbetreffend. 1550November27. HWOBfol.125r. Druck:Feil,Beiträge283.–Literatur:Feil,Beiträge242. Gwànntlerordnungzuesatz Anno Domini millesimo quingentesimo quinquagesimo am phintztag, den sibenund- zwaintzigistenNovembris,habendieedlen, ernvestn,hochgelerten, ersamen,hochweisen herrn Sebastian Huetstokher, Ro(misch) khu(niglicher) m(ajesta)t etc. rat unnd burger- maister, und der rate der stat Wienn auf der gwàntler hoch anrueffen inen zue geben bewilligt unnd erlaubt, noch zu irem zuvor erlaubtem leerjunger ainen khnecht ires hanndwerchs, der bei inen umb das gwànntlwerch und nit das schneiderhandwerch ge- lernnt, zu setzen, zu dinngen und mit arbait zu furdern, auch solichen zuesatz zu der gwànntlerordnungzu schreibenbevolhena. 251. DerRat [der StadtWien] erteilt denLebzelternaufderenBitte eineOrdnung. 1445März13. HWOBfol.126r–v. Teildruck: Feil, Beiträge 283f. – Literatur: Müller, Wiens höfisches und bürgerliches Leben 712;Opll, Leben1113. Letzelter ordnunngundaufsatza AnnoDominietc.quadragesimoquintoanb samstagvor Judica inderVastenb habentdie herrendesratdenletzelterndurchgemainsnutzsundirerfleissigenpetwillenaufgesatzet: [1.] Von erst das fur den heutigen tag kain letzelter sich hie ze maister setzen sol, er hab denn ein eleich weib und burgerrecht gewinn mit aim halben pfunt pfennig und urchuntpring,vondannerkòmensey,daser sichdaselbs frùmklichunderberlichenthal- den und seine lerjar ausgedint hab, oder er beweis das hie vor dem rat mit erbern leùten, undgeb in ir zechauchainhalbpfundpfennigc. [2.] Es sullen auch dieselben letzelter under in erwellen zwen zechmaister, die erber und getreu sein und die versùhen sullen, die sich zu maister setzen wellent, ob sy maister mùgen sein oder nicht. Und dieselben zwen zechmaister sullen auch jèrlich von dem rat bestèttwerden. [3.] Essullenauchalledie,die sichdeshantwerchshienerentundoffennlich letzelten lassent vail haben, in ir zech sein. [4.] Es sol auch ein yeder maister hie zu Wienn nicht mer haben denn vir tisch und darauf letzelten vail haben und sullen auch all taveln derselben tisch sein in ainer leng. AberzuderPredigerKirchweichtag [KirchweihtagderDominikaneramSonntagMisericor- 250 aVonanderer zeitnaherHandnachgetragen. 251 aÜberschrift rubriziert. b–b Zwischen Überschrift und Ordnung von gleicher Hand mit Verweiszeichen ein- gefügt. c LinksnebenderZeile in roter Schrift: aneritag.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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