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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 401 -
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Nr.250–252 401 dia] sol ainyedermaister stenundsein letzeltenvailhabenanseimalten standmit seiner hùtten und mag auch ain yeder dartzue haben drey tisch und umb dieselben tischstet, daran die sitzerin stent, sol man lassen an alles gevèr, das dem armen als gleich geschech alsdemreichen. [5.] Itemes sol aucheinyedermaister auf allenandernkirchtègenausserhalbder stat pu˚rkchfridnichtmerhabendennzwen tisch. [6.] Item es sullen auch all maistrin, oder wen ain maister an seiner stat ausschikcht an seins weibs stat, steen pei den andern maistrin und sullen auch umb all tischstet auf allenandernkirchtègen lassenangevèr. [7.] Auchsol einyedermaister aufdemkirchtagzusantVeit1 nichtd merhabendann drey tisch. [8.] Item es sol auch kainer in der stat noch in den vorsteten umb letzelten spillen nochgreisen lassen inkainerweise. [9.] Es sol auch ain yeder maister, als offt er ain rauhe tunn hònig sèmt, von yeder tunnengeben indie zechainvìrdungwachs. [10.] Welher frombdermaister vongutemwillenpei in inder zech seinwelle, der sol ingebenzuanfangainhalbpfuntpfennigunddarnachalle suntagain(en)pfennig indie zech. [11.] Itemessolaucheinyederknechtdeshantwerchs,der inder letzelterzechkomen wil, des erstengeben indie zechvir grossunddarnachalle suntag ain(en)helbling. [12.] Undwelhermaisterunder indas allesundyeglichs, sovorgeschriben stet, nicht gèntzlich stèt hielt und wissentlich dawider tèt, der ist als offt zu pen vervallen in ir zech ainhalbpfuntwachsunddemstatrichtterhie zwenundsibentzigpfennig,derdamitden- selbenwiderwèrtigen [126v] nòtten sol, das er gehorsamwerde. Doch hat im der rat gantzen und volligen gewalt vorbehalten, die vorgenan(ten) ar- tigkel zemynnernundzemernodergantz zuvernichtten,wieundwann indes verlust. 252. Der Rat der Stadt Wien erteilt den Kürschnermeistern und -gesellen eine Ordnung aufgrund eines vondiesenvorgelegtenEntwurfs. 1445April 20. HWOBfol.127r–128r. Druck: Wissell, Recht 4 413–415. – Teildruck: Feil, Beiträge 284. – Literatur: Schuster, Rechtsleben 458, 478; Hollnsteiner, Lehrlings- und Gesellenwesen 62; Wissell, Recht 2 142; Hülber, Arbeitsnachweise 9, 13; Reininghaus, Gesellengilden 160, 201; Opll, Leben 1 119 Anm.59;Opll,Zeitverständnis 45Anm.70. Ordnungderkùrsnèrgesellena Anno Domini millesimob quadringentesimo quadragesimo quinto des erichtags vor sant Jòrgentag kamen fur den rat der stat zu Wienn die maister die kursner und die gesel- d Davor gestrichen: oder zu Hèking [Hacking, ehemaliger Vorort von Wien, heute Wien XIII und XIV, vgl. Czeike, LexikonWien314f.]. 252 aÜberschrift rubriziert. b Danach gestrichen: quadragesimo. 251 1 St. Veit (heute: Ober-und Unter-St.-Veit), ehemaligerVorort vonWien, heute Teil von WienXIII, vgl.C     , LexikonWien5393f.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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