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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 404 -
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404 VI.2.Edition Und in allen vorgeschriben stuken und artikeln sind der stat und dem statgerichtt all peen,vèllundwèndelgentzlichausgenomenundhindangesatzt,das sides indensachen unentgolten sein und beleiben. Auch so hat im der rat gantzen und vollen gewalt vor- behalden, die egemelten ordnung und artikel zu verkern, ze mynnern und ze mern oder wider abzuschaffen,wieundwannsydes verlust analle irrung. 253. DerRat [derStadtWien] erteiltdenObsthändlernaufderenBitte eineOrdnung,dieEinfuhr unddenVerkauf vonObst durchFremdebetreffend. 1446März17. HWOBfol.130r. Literatur:Uhlirz,Gewerbe705. Derobsserordnungvondergestwegena AnnoDominimillesimoquadringentesimoquadragesimosextoanpfintztagvorOculi in der Vassten habendt die herren des rats auf der obssèr gemaincleich hie ze Wienn klag und furpringen, so sy getan habend von der gesst wegen, die ir obs herfùrnt auf dem wasser und mitsambt den hieigen obssern an allen plètzen mainten vailtzuhaben und ze aintzigen helbert und phenwertweis hintzugeben, damit den hieigen ir narung gròsleich entzogen wurde, die doch in allen sachen mit der stat leiden und steurn mùssen, das die gesstnicht tu˚n, ain solicheordnungdurchgemainsnutzswillenaufgesatztundgemacht: [1.] Alsowasnu˚ furbaserdiegesstobsherfùrntaufdemwasser,das sullensyauchpey dem wasser vail haben und verchauffen ze aintzigen oder miteinander und nicht inlegen noch inschùtten, als vormalngewesenundvonalterherkòmen ist. [2.] Itemesmùgenauchdieselbengesst irobsauchvailhabenundverkauffenanden zwainmarkttègen inderwochenaufwègenamHohenMarkt1 undamGraben2 undan- derswonicht.Undwas sidesselben irsobs andenzwainmarkttègen inderwochennicht verchauffenmochten,das sullen siwider zuderTunawauf ire schef fùrn lassenundauch nicht inlegennoch inschùten. [3.] Itemwasauchgestobsaufwègenherfùrten,das sullen syauchnyndert anderswo vail haben denn am Graben auf irn wègen, nu˚r an den egnan(ten) zwain markttègen in der wochen, und auch nicht inschùten noch inlegen, als das ye und ye untzher gehalden istworden. Dochhat imder rat gantzengewalt vorbehalden,diebenan(ten) artikeln zemynnern undzemernnachgelegenhaitder sachen,wie indas fùgt. 253 aÜberschrift rubriziert. 253 1 ZumHohenMarkt sieheobenNr.55Anm.2. 2 ZumGraben sieheobenNr.173Anm.1.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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