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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 418 -
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418 VI.2.Edition Und welher aus ew das in vil oder wenig ùberfùer und nit stathielte, den wil man an den prannger2 stellnnundvomambtundder staturlaubgebenn. 266. EidderMautner. [nach1450Februar12]1. HWOBfol.141v. Druck:Brunner,Finanzen459. Mawtter aid Ir werdet swernn, der stat nùtz und frumen zu betrachten und schadenn zu wenndenn nachallemewrmvermugenunddiemawtt zuder stathanndenntreulichverwesennund innemen von allem dem, davon man mawt zu gebenn schulldig ist, und darinnenn ny- mannds uberhelffnn noch nachlassenn, weder durch mied, gab, frewndschaft noch in annderweèg, auchdasgelt vonstundan, als irdas innembt, indiepùchsenn legenn,und das den innemmern der stat nùtz und rennt auf dem mawthaws2 anntwurttenn, auch des in ewrnn aigenn nutz nichts nemmen, kernn noch prauchen an aines burgermaister und rats besonnder erlaubnuss. Ir sòllet auch ewr trews aufsehen haben und all fàll, so sich begebenn, bey ewrer mawtt zu der stat hannden auffhaltnn, nemen und ain(em) burgermaisterundrat anntworttenzugemainemnùtzder stat, als vonallterheerkomenn ista. 267. EiddesNachrichters. [nach1494]1. HWOBfol.141v. Druck:Feil,Beiträge284f. Desnachrichter ayd Ir werdet swèrn, was ir aus bekhanntnuss der, so in fronfèsst genomen und peinlich oder unpeinlichen gefragt werden, hòret, die gehaim desselben, darzu auch das, so ew ausser- halb des in sòlhen und anndern hànndeln, die nit zu offennwarn gebùrn, fùrkumbt und vertraut wirdet, versweigen, auf den fùrkauf den zu wèrn ewr vleissigs aufsehen haben, unddamitnoch inannderwègewiderdiepillichkaitund freihaitder stathienyemannds ùberhelffen noch nyemannds beswèrn, auch nichts in ewrm ambt, das wider der stat 266 aAm linken Rand daneben von späterer Hand mit Verweiszeichen eingefügt: und sonnderlich ob ir ichtes, das ainem e(rsamen) rate oder g(emainer) stat zu uneer, spot oder nachtail raichen mocht, erfarn oder sonnst erynndertwùrdet,das ir solhs [danachgestrichen: alltzeit] benantemrat zuyeder zeit antzaigetundalles annders hanndltund thuet, das ainemgetrewen, fromben, aufrichtigendiener zuesteetundgepuert treulichangever. 2 ZumPranger sieheobenNr.184Anm.1. 266 1 VongleicherHandwieNr.265, jedenfalls inderZeitnachEidNr.264eingetragen. 2 ZumMauthaus sieheobenNr.31Anm.2. 267 1 Von gleicher Hand wie oben Nr.51–53 auf fol. A8v eingetragen; wahrscheinlich ging dem Schrei- ber auf den vorgebundenen Pergamentblättern der Platz aus und er suchte sich eine freie Stelle innerhalb des Papierbuchblocks.Dahier schonEide standen,passtedieseEintragungauch thematischdazu.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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