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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 430 -
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430 VI.2.Edition [147v] [5.] Im Widmerviertl sollen auch vier wachter inmassen, wie vorgemelt, das wacheng und bey dem Burckhthor das thorsteen verrichten und die wacht von dem Schottnthorbis zudemWerderthornverrichten. [6.] Im Schottenviertl sollen auch vier das wachen und beim Schottenthor das thor- steen verrichten und die wacht von Werderthurn bis zu dem Piberthurn4 und biß an das Predigercloster5 verrichten. 280. EidderFeuerrufer. [um1531]1. HWOBfol.147v. Druck: Czeike, Feuerlöschwesen 61; Fischer, Anfänge 357. – Literatur: Brunner, Finanzen 228;Pils,Rand118;Fischer,Anfänge357. Der fewrrueffer aid Ir werdet schwern, das ir albeg gegen der nacht zu gesetzter zeit auf der gassen sein und vor gesetzter zeit nit abgeen, ewr viertl all stund ausgeen, die ure ausrueffen, auch ob ir ynndert ain feur aufgeen sehen wurdet, dasselb von stund an beschreyen, dartzue ob ir ynndert ain romor, aufrur oder annder unzucht horen oder sehen wurdet, das ir solchs vonstundanderobrickait anzaigeta, auchselbst, sovil euchmuglich,unnderkumenund alles annders, so euch zu yeder zeit bevolhen wirdet, trulich und aufrichtlich hanndln, ausrichtenundvoltziehenwelletb. 281. Ordnung, denHonigverkauf betreffend. 1454September24. HWOBfol.149r–v. Druck:Feil,Beiträge285;Stolz,Nahrungs- undGenußmittelpolitik8Anm.21. Vermerkchtdie artikl, so vondeshònigsundhònigmasswegenbetrachtund fùrgenomensindaneritagvor sandMichelstag annoetc.LIIIIto [1.] Von erst daz nu˚ fùrbaser mènigclich alles hònig, so von burgèrn oder gessten zu verkauffen herpracht wirdet, mit der gesworn underkeùffel, messer und beschawèr, die dartzu˚ geordent werden, wissen aigenlich besicht, kauffen und verkauffen sullen; auch g -en korr. 280 aAm linken Rand neben der Zeile von wahrscheinlich gleicher oder zeitnaher anderer Hand. b Danach von spätererHand: treulichongeferde. 4 Biberturm, befand sich im sogenannten Sauwinkel (bis in das 18.Jh. der Name eines tiefgelegenen Teils der Stadt gegen den Roten Turm zu) zwischen der Bibergasse und der Dominikanerbastei (Wien I, heute Auwinkel3), vgl.C     , LexikonWien1369;O   –S      , Schlierbach-Plan60. 5 Dominikanerkloster, in der heutigen Postgasse 2–4/Predigergasse 2/Dominikanerbastei 1 (Wien I, NäheWollzeile/Bäckerstraße), vgl.P     –B       ,Kirchen146–154. 280 1 Von gleicher Hand wie Ordnung Nr.279 eingetragen; vom Eindruck her wurden beide Einträge in einemArbeitsschritt indieHandschrift geschrieben.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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