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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 437 -
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Nr.285–286 437 [17.] Die haben mein herren zu weinmaister fùrgenomen2: Caspar und Mertt, Ka- rinthianorum; Thoman und Asem, Lignorum; Wolfgang und Koler, Stubarum; maister HannsundReispekch,Scotorum. [154r] [18.] Item den ausrùffern sol man sagen und ernstlichen emphelhen, daz sy irn gewondlichen gang tun und trewlichen ausruffen und in kainen andern keller noch leithaus geen, dieweil sy das laub in der hand tragen. Welher aber dawider tèt, der sol darumburlaubhabenvondemausruffenund indempranger gepustwerden. 286. DerRat [der StadtWien] schafft dasAmtderWeinmeister ab. 1461September301. HWOBfol.154r. Druck:Feil,Beiträge286.–Literatur:Feil,Beiträge267;Uhlirz,Gewerbe709. Cumm(agistr)oVdalric(o)Griessnpekh Anno Domini etc. LXo primo an sand Jeronimustag bey zeiten herrn Cristan Prenner, burgermaister,habendmeinherrendes ratsunddie zùbetrachtengemeinennùtzder stat zù der ordnung geben sind von dera weinmaister wegen geredt und angesehen ain(en) gemain(en)nutzundhabentbetracht: [1.] dasmanhinfùrkainenweinmaistermerhabensùll.Obaberainer ain(en)aignen knecht in seinemaignenprotoder ainenknecht, demer seinen taglongibt, alle tag zwen gross und essen und trinkhen und nicht mer, haben will, der im auftregt sein wein, das mager tùn,dochdaz ainemyedendie rechtmass gebenwerde. [2.] Mansol auch hinfùrkaìn fruestukhgeben nocheinladenzudem weinnochkai- nen einlader haben, wann es zù ainem gemainen nùtz gar genùg ist, daz man ausrùffer habderwein,diedartzùegesetztundgesworn sein. [3.] Und welher das obgemelt gesetzt und ordnung nicht stàt hielt und das in ainem oder mer stukhen, als oben gemelt ist, ùberfùer, der sol der stat zù peen ze geben zù ge- mainemnutzverfallen seinXtl.den.unddemstatrichter II tl. den.,derdenselbendamit nòtten sol. 286 aDanach gestrichen: weinaster. 2 Es folgen die lateinischen Bezeichnungen für Kärntnertor, Widmertor, Stubentor und Schottentor, siehedazuobenNr.165Anm.4–7. 286 1 Der Beschluss wurde an diesem Tag gefasst, das öffentliche Ausrufen dürfte am 28. Novem- ber 1461 – zusammen mit der Verkündigung der Ordnung des Getreidekaufs (siehe unten Nr.288) – statt- gefunden haben, wie eine Eintragung im Copeybuch der Stadt Wien (FRA II/7 284) unter diesem Datum zeigt.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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