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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 449 -
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Nr.294–296 449 295. DerBürgermeisterundderRatderStadtWienentscheideneinenStreitzwischendenKrämern undLeinwatern. 1494Dezember4. HWOBfol.161r. Anno Domini millesimo quadringentesimo nonagesimo quarto des phintztag sand Bar- barentag, der heiligen junkhfrawen, haben burgermaister und rate der stat Wienn die crameranaimunddie leinbatter annders tail, irmitburger, vonwegen irer zwitrechtund irrung, so syzueinanndergehabthabenvailhabnsundverkauffensWelhisch leinbat, auch allerlay geferbter leinbat, parhant, ziechwerch, schètter und zwiern, darumb sy zu beder- seit fur den rat komen sein, entschaiden also, das bedtail den entschaid, vormalln solher hanndlung durch burgermaister und rat in dem drewundsibentzigisten jar nagstvergan- gen1 zwischen ingemachtundgetanundindemstatbuechhiegeschribnstet,haltenund dawidernithanndlnnochthunsullen indhainweise.Welheraber solhesuberfarnwirdet, denwilder ratdarumbswerlich straffen. 296. Kaiser Friedrich [III.] bestätigt den Messerern von Wien ihre Ordnung aufgrund eines von diesenvorgelegtenEntwurfs. 1481August 17. HWOBfol.162r–v. Parallelüberlieferung:WStLA,H.A.-Urk.Nr.4874 (Original,Pergament). Teildruck: Uhlirz, Urkunden 2 Nr.15.456 (Original). – Regest: QGW II/3 Nr.4874 (Ori- ginal) – Literatur: Bittner, Eisenwesen 591f.; Uhlirz, Gewerbe 655; Hack, Messerhandel 10, 15Anm.56. Derbrief ist ingeschribenaneritagvor sanndMatheustag,desheiligennzwelffpotenn unndewanngelisstenn, annoDomini etc. octuagesimoprimo [18. September1481]. Wira Fridreich, von Gots gnadenn Romischer kaiser, zu allenn czeitenn merer des reichs, zu Hunngernn, Dalmacienn, Croacienn etc. kunig, hertzog zu Osterreich, ze Steyr, ze Kernndenn unnd ze Krain, grave zu Tirol etc., bekennenn fur unns unnd unnser erbnn unnd thun kund offenntlich mit dem brief, das unnser getrewn .. die messrer, unnser burger hie zu Wienn, fur unns komenn sein unnd habenn unns diemutigclich gebetenn, das wir in die stukh unnd artigkhl, so sy umb aufnemens unnd merer ordnunng willenn ires hanndtwerchs unnder in selbs furgenomen, bisher gebraucht unnd der etlich von newem gesetzt unnd geordnt hietenn, als Romischer kaiser unnd regierunder herr unnd lanndsfurste in Osterreich zu vernewen, zu bekreftigenn und zu bestettnn genediclich geruchtenn,unnd lauttenndieberurttnnartigkhlunndstukhvonwortt zuworttnnalso: 296 aZwischenderÜberschrift unddemText von spätererHand: Mesrer.SiehedazuobenS.67. 295 1 SieheobenNr.294.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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