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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 488 -
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488 VI.2.Edition [3.] Desgleichen sùllen auch dy gùrttler von den gèssten khain gùrttl fùrkhawffen, sonnder sich alain irer hanndtarbait betragen unnd so vil sy derselb machen und khain annder verkhawffen. Doch hat im der rate vorbehalten, disen zusatz und enntschaid ze mindern und zu merern,wie inverlusstunddynotturft eraischt. 320. BürgermeisterPaulKeckundderRatderStadtWiengrenzendieArbeitsbereichevonFärbern undHutmachernvoneinander ab. 1497 Juni27. HWOBfol.189r. Teildruck:Uhlirz,Gewerbe674. Entschied zwischender verberundhùter Anno Domini etc. nonagesimo septimo haben sich die maister verberhanndtwerchs zu Wiennvordenwolgeborn,hochgelerten, edln,gestrenngenundvessten ..Ròmischerkù- nigclicher majestat etc., unnsers allergenedigisten herrn, stathaltern und regenten, auch den ersamen, fùrsichtigen, weisen hern Pauln Kèkhen, zu den zeiten burgermaister, und dem rate gemain der stat Wienn, mein(en) gnedigen herren, ùber und wider die maister die hùeter gemainclich daselbs beclagt, wie sich dieselben hùeter unnderstannden hie- tenzuvèrben, auchsòlhvèrbenunnder in selbs aneinannder lerneten,dasdochunpillich auchzumalwider irdervèrber fùrstlichfreyhait1 undin lenngerzeduldenunleidlichwèr, unddaraufgebèten, sybeysòlher irer fùrstlichenfreihait,dieclèrlich innehielde,dazann- der nyemannd in der stat hie dann nu˚r alain sy die vèrber vèrben solten, hanndtzuhaben undmitdenhùetern zuverschaffen irsunpillichenvèrbensdawider abzusteen. Darzùederhùeterwiderrèdwas, syvèrbten sunstnyemanndsdannainyeder imselbs sein aigen gemacht hùet und wiewol sy gern bey den maistern den vèrbern vèrbenn liessen, so wèrn sy doch mit dem verberlon bisher von in hoch unnd vasst ùbernomen worden,dadurch sy sòlhs lonsverrer zugebennnit zùekòmenmòchten, sonnderdes ver- derbenmùesstenetc.mitmer innhalt irer anntwurtt. Darauf nach beder partheyen fùrbringen, red und widered, der egenannt mein herr der burgermaister unnd ettlich herrn des obgenanntn rats mit wissen und willen obge- meltermeinergnedigenherrnder regenntenzwischenberùrterbeder tail ainenentschaid getan und gemacht haben, also daz die obbestimbten maister die hùeter ires vèrbens ab- steen, auch sich des fùran nicht mer gebrauchen, sonnder ir hùet, so sy machen, den benannten maistern den vèrbern hie und sunst nyemannds annderm zu vèrben gèben, darumbdanndieselbenmaisterdievèrber,wassydermitgrùener,plaber, roteroderpraw- ner varb vèrben, nemlichen von zwainhundert der grossenn scheibenhùet syben guldein Vngrisch, item von zwainhundert burgerhùeten auch syben Vngrisch guldein und von zwainhundert der klainen Swàbischen2 hùetlein fùnf guldein Vngrisch, oder aber fùr ye- den guldein so vil gelts, als der dann zu der zeit, so sy sòlh hùet vèrben, gemainen ganng hatoderhabenwirdet,undnitmerzuvèrbennemen,auchindiehùeteralsogèbensùllen. 320 1 Erst am4.April1497hatteKönigMaximiliandenFärbernalle ihre früheren fürstlichenPrivilegien bestätigt, vgl.RIXIV/2/2Nr.7962. 2 Schwaben,Deutschland.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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