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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 495 -
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Nr.324–327 495 zwiremhandlbesserdannder riemerheut,dienichtalsoguterfundnwordn.Also ist auf beder obemelter partheien furbringen unnd beschehner beschaw zw aufnemung gemai- nesnutzvongemainemrate furgenomenundentschidn,dasnunhinfurdie zàmstrickher ireheut zu irernodturft, nachdemsydiebessermachndanndie riemer, selbs zuberaitten unndarbaitnmògenander vorbestimbten riemer eintrag, irrungunndhindernus. Dochhat imdervorgenanntratesòlhenentschidundordnungzumynnern,zumeren odergar zuvernichten,wieundwann indas verlusst, onalle irrungvorbehaltn. 326. Der Rat der Stadt Wien entscheidet einen Streit zwischen den Drechslern und dem Schüssler GeorgSalmanshofer. 1509 Juni15 (um). HWOBfol.193v. Druck:Uhlirz,Urkunden2Nr.15.590.–Literatur:Neumann,Kleinkünste594. EntschidundordnungzwischenderdràchslerundGeorgnSalmanshouer, des schuslers Anno Domini etc. quingentesimo nono ongeverlich umb Viti desselben jars haben die herrn burgermaister, richter unnd rate der stat Wienn zwischen Gèorgen Salmanshofer, schussler, ains unnd der maister gemainclich des handtwerchs der dràchsler zw Wienn annders tails auf ir baider barthey irrung unnd genuegsam verhòr zeitlich mit gemai- nemrat entlichbetracht, beslossen, erfundenundentschiden, alsodas gemelter schussler hinfuran machen mug, dràen, fail habn und offennlich das ganntz jar verchauffen zap- fen, spindln, zapfspindln,nèbinger-, strigel-, sicheln-unndannderdergleichenheft, auch kugl, khegl, sitz-, zal- unnd dergleichen preter, schussln, schaufeln, gapeln, mueltern, tà- lern,prunnscheibenunndallesannders,nichtsausgenomen,wasnichtholassach ist.Aber in den freien jarmàrkhten mag er holassach unnd all annder sein nodturft khauffen und verchauffen on irrung, hindernus und eintrèg der bemeltn dràchsler unnd irer nachkhu- men. Dochhat imdervorgenanntratevorbehalten, sòlhenentschidunndordnungzumin- dern, zumerenodergar zuvernichten,wieunndwann indas verlusst onalle irrung. 327. Der Bürgermeister, der Richter und der Rat der Stadt Wien entscheiden einen Streit zwischen KrämernundHutmachern, denVerkauf vonHütenbetreffend. 1511Februar11. HWOBfol.194r. Entschidder cramerundhueter Anno Domini etc. quingentesimo undecimo am eritag nach sannd Appolonientag, der heiligen junkfrawen, haben die herrn burgermaister, richter unnd rate der stat Wienn zwischen der zechmaister des hueterhandtwerchs unnd auch der zechmaister der kramer allerbemèlterhie, irermitburger, vonwegenettlicher irrungunndzwitrecht, so sichzwi- schen den bestimbten huetern unnd kramern umb das, das dieselben kramer auch huet hie in iren kràmen vail haben unnd verchauffen wollten, das aber wider der bestimbten
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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