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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 505 -
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Nr.333–335 505 334. Der Rat [der Stadt Wien] erteilt den Nadlern auf deren Bitte eine Ordnung, die Zahl der gedingtenGesellenbetreffend. 1516August 12. HWOBfol.200v. Literatur:Uhlirz,Gewerbe664. Dernadlerordnungmit ettlichenvernewtenundzuegesetztenartigkln Anno Domini etc. quingentesimo sexto decimo des erichtags nach sannd Larenntzentag komen fur ainen ersamen rate die maister nadlerhanndwerchs hie unnd zaigten an, wie sy vormals ain ordnung und wie man die werchstet mit gesinnd versehen solte in unn- ser ordnungstatbuch eingeschriben hieten1, aber dieselben nicht volkomen in sich hiellt und ausdruckhte die mènngel, so yetz in ainem hanndtwerch erschinen und sich bege- ben,nèmlichdas ainwerchstatoder ainmaister vilmergesellenodergesinndshet alsder annder, das aber fur den gemainen nutz nicht wèr. Unnd die maister, so das vermòch- ten, hetten vil gesinnds unnd knecht, wòlhe aber nicht vermòchten, muessten abganng und manngel an dem gesinnd haben, das in zu abbruch irer narung raichet; baten unns darauff fleissig, das wir von obrigkhait wegen darein sehen unnd ain ordnung zw aufne- mung ires hanndtwerchs gemainen nutz zu furdrung aufrichten unnd furnemen wolten, wie eshinfurmitdemgesinndundknechtengehallten soltwerden;habenwir angesehen ir zimblich gebete, damit sy auch durch gut ordnung zu merer aufnemen komen, und inen dise nachvolgende ordnung des gesinnds halben gesetzt und gemacht, nèmlichen das nu hinfur kain maister nadlerhanndtwerchs mer gesinnds oder gesellen haben sol als der annder, sonnder sòllen all werchstet gleich versehen werden unnd ain maister als vil als der anndergesinndsoder gesellenhallten. Doch hat im ain rat hierinn sòlhen artigkl ze mynndern, ze meren oder abzethun vorbehallten. 335. Bürgermeister Hans Süß und der Rat der Stadt Wien a) erteilen den Hühnereirern auf deren Bitte eine Ordnung und b) bestätigen die Ordnung der Wiener St. Oswald-Bruderschaft und lassendiese indas Stadtbuch schreiben. 1516Dezember2. HWOBfol.201r–203v. Literatur: Zatschek, Handwerk, Stadt und Landesfürst 158; Otruba, Organisation 81; Opll, Zeitverständnis 44Anm.37. Derhuenerairer ordnung AnnoDominietc.milesimoquingentesimosextodecimoamerichtagnachsanndKathe- rinen, der heiligen jungkhfrawen, tag komen fur den rat der stat Wienn die huenerayrer unnd so sannd Oswald zech hie verordennt sein und zaigten an, wie sy vormals ain ord- nung und recht in gemainer stat ordnungbuch geschriben1, die aber als volkomen nicht allhènndlderselbenzech insichhielt,damitdergross furkaufdadurchverkommenunnd 334 1 SieheNr.110,299. 335 1 SieheobenNr.304.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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