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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 547 -
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Glossar 547 zunächstgewogen,dannvondenBeschauernkontrolliertundschließlich–wennkeinerleiDin- gebeanstandetwurden–vondenBallenbindernverpackt22. pannt:Gebinde23. Barbiere: auch Scherer; wahrscheinlich ursprünglich Badergesellen, die sich wegen der beschränk- ten Zahl von Badstuben in einer Stadt ohne dieselben selbstständig machten. Auch sie waren für Körperpflege und die wundärztliche Versorgung der städtischen Bevölkerung zuständig24; s. auchBader. Barchent: Mischgewebe aus Baumwolle (Schuss, die parallelen Fäden im Webstuhl) und Leinen (Kette, in Längsrichtung in einem Webstuhl aufgespannt) mit Köperbindung, das meist auf ei- neroder aufbeidenSeitenaufgerauht ist25. Barchentweber:Hersteller von→Barchent26. Barett (piret, pyret): flache,mützenartigeKopfbedeckungmit einerKrempe27. parschinckh: auchbarschenkel, barfußoderbarbeinig28. Basler (pasler) s. unterMesserwerk Paternosterer: Verfertiger von zur Abzählung von Gebeten verwendeten, an einer Schnur gereihten Kugeln und den dazugehörigen Kreuzen aus Holz, Elfenbein und anderen als wertvoll angese- henen Materialien. Sie wurden auch „Betenmacher“ genannt, da die Rosenkränze im Wiener Dialekt auch„Petn/Beten“hießen29. Baumöl (pèmòl):Olivenöl30. Beigürtel (pègurtel): einamHauptgürtel angehängterNebengürtel,meistens zumZweckderGeld- aufbewahrung31. Die Beutler Wiens hatten die ausdrückliche Erlaubnis, diese Gürtel herzustel- len (Nr.141). Beingürtler:Hersteller vonausBeingefertigtenGürtelteilen32. beystudl:Türpfosten33. pèler: Schlächter34. Bergrecht: Leiheform, bei der der Eigentümer eines Weinbergs (Bergherr) gegen die Entrichtung einer jährlichen Geldsumme oder gegen eine Naturalabgabe die Nutzungsrechte für diesen Weinberg weitergab. Derjenige, der das Bergrecht erworben hatte, verfügte über den Weiner- tragoderkonntedieNutzungdesWeinbergsweiterveräußern35. Beschauer s. unterBallenbinder Beschläger:Hersteller vonBeschlägen fürPferdegeschirre36. Pfaffenpar s. unterMesserwerk Pfennwert: geringerGeldwert, alsovoneinemPfennig, aberauchallgemeinHandelswareodereine geringeMengeeinerWarengruppe (imWert einesPfennigs)37. 22 L         E         ,Münzwesen834f. 23 U     ,Gewerbe688. 24 R    ,Handwerk18. 25 P    ,Art.Barchent1454f. 26 P    ,Thesaurus32. 27 DWB 1 (1854)1131;K     ,Kleidung23f. 28 DWB 1 (1854)1140f. 29 N      ,Kleinkünste594. 30 DWB 1 (1854)1194; FWB 3 (2002)287–289. 31 DWB 1 (1854)1373; BWB2 1 (1872)164. 32 O   , Sozialstruktur84Anm.65. 33 DWB 20 (1942)257f. 34 U     ,Gewerbe700. 35 W    , Studien157. 36 R     , Sardellendragoner4. 37 WeistümerOÖ5, ed.H        –L      –F    154; DRW 10 (1997–2001)859f.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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