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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 555 -
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Glossar 555 Glockenspeise(glokspeis):Metalllegierung;MischungausZinnundKupfer,diezumGlockengießen verwendetwird135. Gold,brüniertes s.Brünieren Goldschläger:Hersteller vonBlattgold, abermitunter auchvonBlattsilber136; s. auchZwischgold. Golsch(joltsch): farbiggestreifter,groberBaumwoll-oderLeinenstoff,wahrscheinlicheineSubstan- tivierungaus kölnisch bzw. kölsch137. Greißler:Kleinhändler, derLebensmittel allerArt verkauft138; s. auchFragner/in. grün: in Verbindung mit Nahrungsmitteln wie Fleisch oder Fisch in der Bedeutung „frisch“, also weder gesalzennochgeräuchert139. Gürtelwerk; s. auchRing,Spannriemen – gerissen: vielleicht ein mit einem durch Lochen entstandenen Muster versehener Riemen, bei demregelmäßigkleineLederstücke inder gewünschtenFormentferntwurden140. – gestempelt (gestemphtswerich):wahrscheinlich einmitBlindstempelnverzierterRiemen141. – zierm,mit zierm genäht:nicht identifiziert, vielleicht ein anderesWort fürZwirn. Gugel: entwickelte sich im 14. Jahrhundert aus dem cucullus, einem kurzen Überwurf mit Kopf- loch, zu einer modischen Kopfbedeckung des Mannes, etwas später auch der Frauen der städti- schenOberschichten;eineKopfbedeckungmitKapuzenzipfel,diemeistmit leuchtendenFarben hergestelltwurde142. H Haarsieber (hèsiber): stellten Siebböden aus Pferdehaaren, aus Draht und mitunter auch aus Holz her, die zumSiebenvonMehl,GrießoderGewürzengeeignetwaren143; s. auchReuterer. Häublein s. unterMesserwerk Halfter:ZaumohneGebissstück144. Halse: anderesWort für→Kummet145. Handspiel (hantspil): gewerbsmäßigesSpielenmitWürfeln146. Hansgraf:einHandelsrichter,deraufGrundlagevonlandesfürstlichenPrivilegienfremdeKaufleute hinsichtlich der Einhaltung aller den Außenhandel betreffenden Bestimmungen kontrollierte. DasAmtbestandkontinuierlichvom13.JahrhundertbiszuseinerAufhebungimJahre1784147; s. auchUnterkäufel. har s. Flachs hàrbein: aus feinerem→FlachsgewebteStoffe, imGegensatz zudengröberen→Rupfen148. haubtstuerl s. stùdel Hausgenossen: ein aus 48 Wiener Bürgern bestehendes, wahrscheinlich im Jahr 1193 gegründetes Gremium,dessenvorrangigeAufgabenbereicheMünzprägung,GeldwechselundEdelmetallhan- del im Herzogtum Österreich waren. Vorsteher der Hausgenossen war der vom Landesfürsten 135 DWB 8 (1958)180f. 136 P    ,Thesaurus122;R    ,Handwerk97–101. 137 DWB 8 (1958)879f. 138 C     , LexikonWien2596. 139 W      , Farbwortverbindungen102f. 140 S         ,Gürtel 40. 141 S         ,Gürtel 40. 142 DWB 9 (1935)1047f.;K     ,Kleidung92f. 143 P    ,Thesaurus310. 144 DWB 10 (1877)226f. 145 DWB 10 (1877)259. 146 DRW 5 (1953–1960)133;P     , Leichtfertige spill 22. 147 P     ,Ratsbürger26;C     , LexikonWien352. 148 BWB2 1 (1872)1145;WeistümerOÖ5, ed.H        –L      –F    273.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
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