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Handwörterbuch der Philosophie
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Dingheit Disjunktiv. fahrung hinaus Liegende müssen die Denkgesetze und Denkformen werden (Logik 1893-95, ff.; Phüos. Studien VII, 45 ff.; vgl. Wille). — Vgl. HERDER, Verstand u. Erfahrung, 1799, II, 180 f.; CLIFFORD, Über die Natur der Dinge an sich, DEUSSEN, Elemente der Metaphys.4, 1907 (Das D. a. s. ist der und zeitlose, für uns transzendente Inhalt des „transzen- dentalen" Bewußtseins an sich); ZELLER, Über Bedeut. u. d. nistheorie, JERUSALEM, Der kritische Idealismus, 1905, S. 141 (die Dinge sind nicht nur so, aber auch so, wie sie uns erscheinen); ASMUS, Das u. Ding an sich, 1873; Das Ding an sich u. das Naturgesetz der Seele, DROBISCH, Kants Dinge an sich, E. v. HARTMANN, Das Ding an sich, 1871; R. LEHMANN, Kants Lehre vom Ding an sich, 1878; MEINONG, Erfahrungsgrundlagen unseres Wissens, 1906, S. 91 ff.; STUMPF, Philos. Reden und Vorträge, 1910; V. KRAFT, Weltbegriff und Erkenntnisbegriff, 1911; REININGER, Philos. des Erkennens, 1911: B. KERN, Das 1911; UPHUES, Kant u. seihe Vorgänger, 1906; Grundz. d. 1901 (Die Dinge als Inhalt eines göttlichen Bewußtseins, das „D. a. s." ein L. GILBERT, Neue Energetik, — Vgl. Erscheinung, Objekt,. Phänomenalismus, Immanenzphilosophie, Idealismus, Agnostizismus, Trans- zendenz, Mind-Stuff, Empfindung, Erfahrung, Erkenntnis, Kategorien, Wirk- lichkeit, Sein, Gott, Psychisch, Wahrnehmung (innere: BENEKE U. a.), Bewußt- sein, Charakter. Dingheit: der allgemeine Ding-Charakter, das Sein als Gegenstück zur (s. d.). s. Apollinisch. Beide Begriffe schon bei F. v. Direkt: unmittelbar, s. („direkter Faktor": FECHNER), fahrung (unmittelbare Erfahrung: WUNDT). „Direkt" gesehen wird das, Bild auf den „gelben Fleck" der Netzhaut fällt. heißt der dritte Modus der dritten (s. d.): Obersatz und Folgerung partikulär bejahend (i), Untersatz allgemein bejahend (a). Mi | Ma S | Si P. Z. B.: Einige Körper sind kugelförmig; Alle Körper sind gedehnt; Also ist einiges Ausgedehnte kugelförmig. (geschieden) sind Begriffe, deren auseinander liegen und die zusammen einem höheren, allgemeineren Begriff untergeordnet sind, etwa als Arten einer Gattung (z. B. Hund — Katze, welche beide zu einer Gattung der Säugetiere gehören). ist Gegenüberstellung zweier Begriffe innerhalb ihnen übergeordneten Begriffes. Disjunktiv sind: 1. Urteile mit disjunktiven, einander den Begriffen als Prädikat (S ist entweder oder Vom disjunktiven ist schon bei den Stoikern die Rede (Diog. Laert. VII, Vgl. LINDNER-LECLAIR, Logik, S. 74 f. 2. Schlüsse, deren Obersatz ein disjunktives Urteil und in deren Untersatz Glieder der Disjunktion gesetzt oder aufgehoben werden: ist entweder oder oder | S ist | Also ist S weder noch (Modus ponendo tollens); 2. S ist entweder oder oder | S ist weder noch | Also S ist (Modus ponens); 3. S ist entweder oder | S ist nicht | Also ist S
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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