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Handwörterbuch der Philosophie
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Ethik. 209 u. a.; in anderer Weise auch E. v. HARTMANN (Das sittliche Bewußt- 1886), PAULSEN („Wissenschaft von den Gütern, die dem Leben absoluten Wert geben, und von den Normen und Kräften des Wollens und Handelns, worauf deren Verwirklichung beruht", Kultur d. Gegenwart I, 6, 283; vgl. System d. Ethik«, 1903; A. 1906), KÜLPE (Einleit. in d. Philos.5, 1910), WUNDT. Nach ihm hat die E. „erstens auf der gegebenen Grundlage die zu entwickeln, auf welchen alle sittlichen Werturteile beruhen, nnd dieselben in bezug auf ihren Ursprung und ihren wechselseitigen Zu- sammenhang zu prüfen; und sie hat sodann die Anwendungen der ethischen Prinzipien auf die Hauptgebiete des sittlichen Lebens . . . ihrer Betrachtung zu unterwerfen". Sie hat nicht sich Normen (s. d.) zu sondern „die tatsächlich geltenden Normen des sittlichen Lebens auf ihren Inhalt und ihren Ursprung zu prüfen". Sie hat Normen zu finden und zu erklären (Ethik, I8, 1903; I4, 1912). Vgl. STÖRRING, Streitfragen, 1903; Ethische 1906. Auf die Werttheorie (s. d.) basieren die E. BENEKE (Grundlin. d. natürl. Systems d. prakt. Philos., 1837 f.), GOLDSCHEID (Zur Ethik des Gesamt- willens I, 1902) u. a., ferner MEINONG, EHRENFELS, KREIBIG U. a. Empirisch, positiv, evolutionistisch ist die E. bei BENTHAM, J. ST. MILL, u. a. (s. ferner LAAS, RATZENHOFER, HÖFFDING 1901, S. 8 ff.), UNOLD, P. BERGEMANN (E. als Kulturphilos., 1904), W. STERN (Krit. Grundleg. der E., 1897), CARNERI, M. L. STERN (Monist. Ethik, 1911), JERUSALEM (Einleit. in d. Philos.4, 1909), SPENCER d. Ethik, 1882 § 21), S. ALEXANDER, WILLIAMS, L. STEPHEN (Science of Ethics, 1882, 35 ff.), ROLPHS, TILLE, NIETZSCHE U. a. Nach JODL muß die E. auf Psy- basieren frei von Metaphysik sein. Sie Was ist sittlich, was ist das Sittliche? Wie entsteht und entwickelt es sich? Zugleich ist sie die den Menschen anleitet, sein Leben dem obersten Zwecke entsprechend zu gestalten, eine die Anschauungen über das sittlich Wertvolle prüfende, Ideale aufstellende Wissenschaft (vgl. Gesch. d. Ethik2, 1906/12; Über Wesen u. d. Aufgabe der Eth. 1909; Wesen u. Ziele der eth. Bewegung in Deutschland4, 1908; Was heißt eth. Kultur? 1894; Lehrb. d. — Von der Moral als normativer Kunstlehre scheidet scharf die bloß erklärende, soziologisch fundierte Wissenschaft LEVY-BRUHL et les sciences des 1903; 5. 1907). Von Ethikern auf katholischer Basis erklärt V. CATHREIN die E. (Moral- philosophie) als „die aus den höchsten Vernunftgrundsätzen mit dem natür- lichen Lichte der Vernunft geschöpfte Wissenschaft vom sittlichen Handeln" (Moralphiios., 1899, I8, S. 1 f.). Vgl. E. LANDMANN, Hauptfragen der Ethik, 1874; SIMMEL, Einleit. in d. Moralwissenschaft, 1892 f.; DÖRING, Handbuch d. Sittenlehre, 1898; SIDGWICK, Methods of 1901; deutsch 1909; F. THILLY, in d. E., 1907; SCHUPPE, Grundz. d. E., 1882, S. E. BECHER, Die Grundfragen der E., 1908, S. 17 ff.; ACHELIS, Ethik8, 1903; EHRENFELS, Grundbegriffe der E., 1907; W. Grundr. E., 1908; DÜRR, Grdz. d. Ethik, 1909; W. HERRMANN, Ethik4, 1910; E. v. HARTMANN, Grundr. d. eth. Prinzipienlehre, 1909; M. WITTMANN, Die Grundfragen der Ethik, 1909; P. C. FRANZ, Idealist. Sittenlehre, 1909; v. Grundlagen der E., 1887; E. DE ROBERTY, 1898; RENOUVIER, La science de la Morale2, 1908; A. Handwörterbuch.
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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