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Handwörterbuch der Philosophie
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232 — Gegeben. Stellungen (HERBART, Psychol. als Wissensch., 68 ff.; : „Innewerden der Hemmung oder Förderung unter den eben im Bewußtsein vor- handenen Vorstellungen", Das 1862, S. ff., 3. A. VOLKMANN „Bewußtwerden des Spannungsgrades des Vorstellens", Lehrbuch d. Psychol.,. 1894/95, II4, 302 u. a.). Oder man betrachtet die Gefühle auch als Arten von Empfindnngen oder Empfindungskomplexen (MACH, ZIEHEN U. a.; R. WAHLEr „Körpererregung mit dazu gehörigen Phantasien und Ideen", Das Ganze d. Philos., 1894, S. 378; vgl. S. 339, 369 f.; Mechanismus des geistigen Lebens, 1906, S. 101). Vgl. MÜNSTERBERG, Beiträge zur Psychol., 1889-92, H. 1892; JAMES, Princ. of Psychol., 1890, II, 442 ff. Umgekehrt ist nach manchen das G. das Ursprünglichste im Seelenleben. So nach HORWICZ (Psychol. Analysen, 1872 f., III, 1 ff.), TH. ZIEGLER, nach das G. ein Zeichen für den Selbstbehauptungsakt des Menschen ist (Das 1893, S. 106, 5. A. 1912) u. a. — Vgl. MEINONG, Werttheorie, 1894, S. stellungs- und Urteilsgefühle); HÖFLER, Psychol., 1897, S. ff.; WITASEK, 1908, S. ff.; CORNELIUS, Psychol., 1897, S. ff.; Leben der Seele, 1883, P. ff.; HÖFFDING, Psychol.2, 1893; 4. A. 1908; JODL, Lehrb. d. Psychol.8, 1909; SULLY, Handbuch d. Psychol., 1898, OFFNER, Das Gedächtnis2, 1911, S. 68 ff.; DYROFF, in d. Psychol., 1908, S. ff.; STUMPF, Zeitsch. f. Psychol. d. Sinnesorgane, 1907 empfindungen"); STÖRRING, Archiv f. Psychol. VI, 1905; BRAHN, Philos. Studien VIII, 1901; u. ZONEFF, Phüos. Stud. XVIII, J. ORTH, Gefühl u. Bewußtseinslage, 1903; P. Vernunft u. Gefühl, H. MAIER, Psychol. d. emotionalen Denkens, 1908, S. 391 ff.; F. v. FELDEGG, Das G. als Fundament d. 1890; Beiträge zur Philos. des Gefühls, 1900 (Das G. als metaphys. Prinzip); R. MÜNZER, AUS der der Gefühle, 1907; G. GERBER, Die Sprache u. das Erkennen, 1884; P. SALOW, Gefühl, Affekt, Wille, 1911; CESCA, Vierteljahrsschr. f. Philos., Bd. 10, 1886; BOB- TSCHEFF, Die SAVESCU, Die Gefühlslehren in der neuesten französ. Psychol., 1900. — Vgl. Emotion, Gemüt, Affekt, Lust, Interesse, Logik (des Gefühls), Motiv, Reproduktion, Ästhetik, Vorstellung, Path- empirismus, „Charakter" (AVENARIUS), Ethik, Soziologie, Perzeption (LEIBNIZ), Sprache. Gefühlssinn: ältere Bezeichung für den allgemeinen oder Tast- sinn (s. d). besteht darin, daß Gefühle verschiedener Art (der Lust und Unlust) rasch einander folgen, mit einander abwechseln und so eine Art „Gemischtes Gefühl" ergeben. Vgl. NAHLOWSKY, Das Gefühlsleben, 1862, S. 58 („Gefühlsoszillationen"). Gegeben ist dem Denken ein anschauliches Erfahrungsmaterial, welches zu objektiver Erfahrung (s. d.), zur Einheit objektiver Tatsachen (s. d.) erst ver- arbeitet wird. „Gegeben" ist, was ohne und auch gegen unsern Willen als Erlebnisinhalt von der Psyche produziert wird, auf Veranlassung von Reizen, welche in ihr Empfindungen auslösen, als Ausgangspunkte der Erkenntnis, Anknüpfungspunkte für das Denken (vgl. Objekt, Erkenntnis). Nach KANT werden uns die Gegenstände dadurch „gegeben", daß sie „affizieren", daß wir von ihnen Empfindungen, Anschauungen haben. „Ver-
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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